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Samstag, 23. Februar 2013

Botschaft der Bischofschaft

Meine lieben Geschwister

Wir haben seit ca. einem Jahr nun die elektronische Gemeindezeitung in unserer Gemeinde (e-GZ) und ich freue mich sehr darüber, dass initiative Mitglieder dies ermöglicht haben. Ganz herzlichen Dank all jenen, die dies ermöglicht haben und bis heute unermüdlich dran geblieben sind!

Als wir in der Gemeinde St. Gallen vor vielen, vielen Jahren die erste (Papier-) Gemeindezeitung ins Leben riefen (die wir dann mit den Jungen Männern mit Alkoholmatrizen umdruckten), hatten sich die (damaligen) Zweigpräsidentschaftsmitglieder vorgenommen, jeden Monat abwechslungsweise einen Leitartikel zu schreiben. Wir haben uns nun in der Bischofschaft darauf besonnen und werden dieses gute Vorhaben wieder ins Leben rufen! Ich darf als Bischof nun den Anfang machen und meine Gefühle und Gedanken im ersten Leitartikel unserer e-GZ mit euch teilen!

Es ist mir ein Anliegen, euch allen, liebe Geschwister, für euren unermüdlichen und bereitwilligen Einsatz für unsere Gemeinde und für den Herrn zu danken. Es ist gar nicht selbstverständlich, dass man einfach so, ohne dafür irgendeinen (materiellen) Lohn zu erhalten, diese Arbeit, diesen Dienst am Nächsten vollbringt. Aber das Evangelium Jesu Christi baut darauf auf und Seine Kirche kann nur so funktionieren. Ich staune immer wieder, wie gut unsere Kirche und unsere Gemeinde funktioniert, verglichen mit vielen weltlichen Organisationen, die ich in meinem beruflichen Leben schon kennen lernen durfte. Es ist eben das Werk des Herrn und unseres himmlischen Vaters! Aus den Schriften lernen wir:

„Denn siehe, es ist nicht recht, dass ich in allem gebieten muss; denn wer in allem genötigt werden muss, der ist ein träger und nicht ein weiser Knecht, darum empfängt er keinen Lohn. Wahrlich, ich sage: Die Menschen sollen sich voll Eifer einer guten Sache widmen und vieles aus ihrem eigenen, freien Willen tun und viel Rechtschaffenheit zustande bringen; denn die Macht ist in ihnen, wodurch sie für sich selbst handeln können. Und insofern die Menschen Gutes tun, werden sie keineswegs ihres Lohnes verlustig gehen.“ LuB 58:26-28


Unser himmlischer Vater erwartet also, dass wir viel Rechtschaffenheit zustande bringen indem wir uns voll Eifer einer guten Sache widmen. Das Beste, was wir machen können, um uns einer guten Sache zu widmen ist unserem himmlischen Vater und unserem Nächsten zu dienen. Auch hierzu belehrt uns die Schrift auf sehr klare Weise:

„Und siehe, ich sage euch dies, damit ihr Weisheit lernt, damit ihr lernt, dass, wenn ihr im Dienste eurer Mitmenschen seid, ihr nur im Dienste eures Gottes seid.“ Mosia 2:17


„Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Matthäus 25:40


Wir sind seine Werkzeuge und durch uns bringt Er die Heilung vieler Menschen zustande. Dieser Gedanken wird uns von der folgenden Schriftstelle vermittelt:

„Doch sollt ihr ihn [den Unwürdigen] nicht aus euren Synagogen oder euren Anbetungsstätten ausstoßen, denn solchen Menschen sollt ihr auch weiterhin dienen; denn ihr wisst nicht, ob sie nicht zurückkommen und umkehren und mit voller Herzensabsicht zu mir kommen und ich sie heilen werde; und ihr werdet das Mittel sein, um ihnen die Errettung zu bringen. 3 Nephi 18:32

Ich bin sehr dankbar, dass ich in unserer Gemeinde dienen darf und mit euch zusammen jenen helfen kann, denen es vielleicht nicht so gut geht oder die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Dies ist Sein Werk und ich bin sehr glücklich, wenn ich meine Fehler und Unvollkommenheiten gut machen kann, indem ich anderen diene! Ich freue mich mit euch allen in Seinem Werk tätig zu sein und lasse euch diese Gedanken im Namen Jesu Christi, Amen.

Bischof Alfred Escher 

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