Frischer Wind
Liebe Geschwister und Freunde
Zu Beginn des Jahres 2014 freue ich mich
meine Gedanken und Wünsche als euer Bischof mit euch zu teilen! Ein
Jahresanfang ist immer eine gute Gelegenheit, um neue Vorsätze zu fassen.
Leider werden sie dann aber nur allzu selten in die Tat umgesetzt. Vermutlich
nehmen wir uns zu viel vor oder wir sind in unseren Vorstellungen
unrealistisch. Umso enttäuschter sind wir dann zum Jahresende, wenn wir
erkennen, dass wir es einmal mehr nicht geschafft haben, unsere Ziele zu erreichen.
Das Jahr 2014 soll unter einem guten Stern stehen und uns viel Freude bereiten! Und so haben wir uns in der Bischofschaft
überlegt, unter welches Motto wir das frische Jahr stellen können, um möglichst
viele Mitglieder in unserer Gemeinde dafür zu begeistern, sich realistische
Ziele zu setzen.
Wir wissen, dass wir vieles machen
„sollten“ und dies versetzt uns oft unter Druck. Und wir wollen ja in der
Gemeinde St. Gallen nicht mit Druck sondern mit Sog arbeiten. Sog (Anziehung) heisst,
wir lassen uns von der eigenen Begeisterung und der Begeisterung anderer mitreissen
und versuchen, Druck zu vermeiden. Um das realisieren zu können, brauchen wir
aber einen Verbündeten! Unser Vater im Himmel möchte sehr gerne unser
Verbündete sein und unsere Schlachten und Kämpfe für uns kämpfen, sofern wir
dies zulassen. In der gemeinsamen Klasse vom letzten Sonntag habe ich versucht,
dieses Prinzip darzulegen und habe dazu die folgende Schriftstelle zitiert:
1 Nephi 18:8: „Und es begab sich: Nachdem wir alle in das Schiff hinabgestiegen
waren und unsere Vorräte und alles, was uns geboten worden war, mit uns
genommen hatten, begaben wir uns hinaus auf die See und wurden von dem Wind zum verheißenen Land
hin getrieben.“
Was ich damit sagen wollte war, dass wenn
wir unsere Vorbereitungen treffen und die Gebote wie tägliches Studium,
persönliches Gebet, etc. halten (Vorräte)
und bereit sind, mit Haut und Haar ins Leben einzusteigen (in das Schiff hinabsteigen) und unseren machbaren Teil zu tun (uns auf die See hinaus begeben), dann
wird unser Vater im Himmel dafür sorgen, dass wir uns ohne Unmögliches tun zu
müssen (hin getrieben) in die Richtige
Richtung bewegen werden (zum Verheissenem
Land).
Wir haben das Ganze unter dem Motto „Frischer Wind“ zusammengefasst, um uns allen die Chance zu
geben, einen neuen Anfang zu machen und unser Werk im Evangelium und im Leben
von einer neuen Perspektive angehen zu können.
Was es dazu braucht sind nur ein paar
wenige Dinge, die wir sofort in Angriff nehmen können:
1 Josua 24:15 Die Entscheidung treffen (…entscheidet euch heute…)
2 Josua 1:9 Die Gebote halten (…seid nur mutig und stark…)
3 Matthäus 24:13 Daran festhalten (…bis zum Ende standhaft bleiben…)
Und wenn wir dies mit Dankbarkeit und Begeisterung
machen (Frischer
Wind), dann wird unser Vater im Himmel
gerne seinen Teil dazutun und uns alles zu unserem Segen gelingen lassen!
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein
gutes, erfolgreiches, gesegnetes und begeistertes 2014 voll guter
Überraschungen und vieler neuer
Freunde, die wir fürs Evangelium begeistern können!
Euer Bischof Alfred Escher