Frischer Wind
?
Liebe Geschwister und Freunde
Könnt ihr euch noch an unsere gemeinsame
Klasse im Januar und an meinen Leitartikel im Januar mit dem Thema „Frischer Wind“
erinnern?
Es ist Mitte Jahr und eine gute Gelegenheit
eine Zwischenbilanz zu ziehen.
Ich bin euch allen sehr dankbar, dass ihr
euch so bemüht, dem Vater im Himmel
und dadurch euren Mitmenschen zu dienen!
Ich fühle den Geist der Liebe sehr stark in der Gemeinde und es freut mich
wirklich, dass sich alle wohl fühlen am Sonntag, inklusive unsere Besucher, die
den Geist ausdrücklich verspüren! Das ist ein sehr gutes
Zeichen dafür, was in den Herzen der
Mitglieder wirklich vorgeht. Es ist auch einfach aufzulisten, was
alles in unserer Gemeinde erfreulich ist:
- Die Mitglieder pflegen einen liebevollen Umgang untereinander.
- Sie bemühen sich, ihre Berufungen so gut wie es ihnen möglich ist zu erfüllen.
- Sie empfangen Besucher und Freunde mit offenen Armen so dass diese sich wohl fühlen.
- Es wird viel Arbeit im Hintergrund erledigt, ohne ein grosses Aufsehen darum zu machen.
- Man denkt oft aneinander und der Kontakt besteht auch unter der Woche.
- Man versucht denen zu helfen, die Herausforderungen oder Probleme haben.
- Man versucht die Aufforderung des Bischofs zu befolgen und bemüht sich das tägliche Studium und das persönliche Gebet zu pflegen.
Ich könnte noch viele weitere gute Punkte
aufführen, die mich als Bischof sehr erfreuen und die mir zeigen, dass wir die
Aufforderung des Herrn ernst nehmen:
Galater
6:2
Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Johannes
21:17
Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weisst alles; du weisst, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Zum dritten Mal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weisst alles; du weisst, dass ich dich lieb habe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Wenn wir aber wirklich frischen Wind
in unsere Gemeinde und in unser Innerstes einziehen lassen wollen, so dürfen
wir die folgende Verheissung nicht vergessen:
LuB
4:3-5
Darum, wenn ihr den Wunsch habt, Gott zu dienen, seid ihr zu dem Werk berufen; denn siehe, das Feld ist schon weiss, zur Ernte bereit; und siehe, wer seine Sichel mit aller Macht einschlägt, der legt einen Vorrat an, so dass er nicht zugrunde geht, sondern seiner Seele die Errettung bringt; und Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe und Liebe, das Auge nur auf die Herrlichkeit Gottes gerichtet, befähigen ihn für das Werk.
Darum, wenn ihr den Wunsch habt, Gott zu dienen, seid ihr zu dem Werk berufen; denn siehe, das Feld ist schon weiss, zur Ernte bereit; und siehe, wer seine Sichel mit aller Macht einschlägt, der legt einen Vorrat an, so dass er nicht zugrunde geht, sondern seiner Seele die Errettung bringt; und Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe und Liebe, das Auge nur auf die Herrlichkeit Gottes gerichtet, befähigen ihn für das Werk.
Und wie können wir das bewerkstelligen? Das
Buch „Immer eine Missionar sein“ von Clayton M. Christensen, das allen Interessierten
anfangs Jahr verteilt wurde, gibt uns da ein paar gute Anregungen die ich hier
gerne aufführen möchte:
- Stehen wir zu unserem (religiösen) Leben. Wenn jemand fragt, was wir übers Wochenende gemacht haben, erzählen wir von unserem Kirchenbesuch.
- Flechten wir auf natürliche Art und Weise die Dinge, die uns im Evangelium beschäftigen, in unsere Gespräche ein (dort wo angebracht).
- Versuchen wir mit dem guten Beispiel voran zu gehen und den Menschen zu helfen, die unsere Hilfe brauchen, ohne den Hintergedanken jemanden „bekehren zu wollen“.
- Lieben wir die Menschen um uns herum und laden wir sie zu Kirche ein, damit sie auch diese Liebe unserer Gemeinde spüren können.
- Fragen wir die Menschen die uns im Gebet einfallen an, ob sie bereit wären, die Missionare zu empfangen und/oder zu uns in die Kirche zu kommen.
- Beten wir darum, Missionare sein zu können und Gelegenheiten zu erhalten, unsere Mitmenschen zum Evangelium einzuladen (Aktivitäten, Heimabend, Kirchenversammlungen).
- Lassen wir den Vater im Himmel in dem Tempo wirken, wie er es für unsere Freunde für richtig erachtet! Das bedeutet auch, dass wir nicht ungeduldig sein sollen oder immer nur ein „ja“ erwarten können. Wir geben den Menschen Gelegenheiten und sie entscheiden, was sie damit machen werden.
Eine Schriftstelle fasst dies besonders gut
zusammen:
LuB
19:37-38
…und rede freimütig zu allen, ja, predige, ermahne, verkünde die Wahrheit, nämlich mit lauter Stimme, mit dem Ton der Freude, und rufe: Hosanna, hosanna, gesegnet sei der Name Gottes, des Herrn! Bete immer, dann werde ich meinen Geist über dich ausgießen, und gross wird deine Segnung sein — ja, selbst grösser, als wenn du Schätze der Erde erhieltest…
…und rede freimütig zu allen, ja, predige, ermahne, verkünde die Wahrheit, nämlich mit lauter Stimme, mit dem Ton der Freude, und rufe: Hosanna, hosanna, gesegnet sei der Name Gottes, des Herrn! Bete immer, dann werde ich meinen Geist über dich ausgießen, und gross wird deine Segnung sein — ja, selbst grösser, als wenn du Schätze der Erde erhieltest…
Unsere Gemeinde und unsere Versammlungen
und Aktivitäten eignen sich sehr gut um Freunde und Bekannte einzuladen! Ich
bin mir sicher, dass sich die Besucher bei uns auch wohl fühlen werden. Und
wenn sie diese Liebe spüren, dann
werden sie bereit sein, ihr Herz zu öffnen
und dem Geist einen Platz einzuräumen. Danach wird das Wunder in ihnen
passieren.
Ich freue mich mit Euch allen in diesem
Werk zu arbeiten und dem Vater im Himmel zu helfen, Zion in dieser Region der
Welt aufzubauen! Es gibt keine schöneren Wunder als miterleben
zu dürfen, wie ein Menschenherz sich
wandelt und zum Vater im Himmel findet!
Ich habe euch alle sehr gern und bin für
euch alle sehr dankbar
Euer Bischof Alfred Escher