Sie kennen sicher dieses Gefühl nach einer strengen
Arbeitswoche, besonders eine Woche die auch turbulent und schwierig war, wie
man sich danach fühlt. Man fühlt sich wie von einem Auto überfahren, und man
ist müde und abgespannt.
Als ich kurz am Nachmittag etwas besorgen wollte, und
dann auch aus dem Kaufhaus kam, da kam
ein junger Mann mir entgegen. Er lief zielstrebig auf mich zu, und sah mich
fröhlich an.
Ich wich zuerst schüchtern aus, und wollte vorbei gehen,
aber dann klopfte er mir auf die Schultern und zeigte mir eine Liste. Da stand
dann geschrieben, dass er für ein Taubstummen Heim sammeln wolle, ich begriff
dann auch dass er selber taubstumm war.
Ein paar Unterschriften waren schon drauf, spontan gab
ich ihm etwas. Danach umarmte er mich spontan.
Nach dieser Begegnung ging mir plötzlich ein angenehmer
Schauer über meinen ganzen Körper,
und mir fiel eine Schriftstelle aus dem Matthäusevangelium
Kapitel 25 ein:
Denn ich war
hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu
trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich
war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich
besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.
Als ich weiterging fühlte ich mich schlagartig besser,
und plötzlich fiel mir dann auch ein, wie es weiter in dieser
Schriftstelle heisst:
Was ihr für einen
meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Ich selber dachte auch darüber nach, was für ein Leben
das ist, wenn man nicht reden und nichts hören kann. Ob ich damit so gut
zurecht käme weiss ich nicht, aber eines weiss ich, dass dieser ganz junge Mann
ein Lächeln auf seinem Gesicht hatte.
Das liess mich erkennen, dass es einem doch sehr gut
geht, und einem so etwas ein Vorbild sein kann im Leben, auch wenn es nicht
immer leicht ist oft.
Ich bin sehr dankbar für diese lehrreiche Begegnung und
bin froh dass wir immer dazu lernen können im Leben, glauben sie aber nicht das
ich mich damit rühmen will, aber dies war etwas was mich wieder aufheiterte und
zum nachdenken brachte.
Ich bin sehr dankbar für das wiederhergestellte
Evangelium, und will nicht ohne das sein!
Ich möchte ihnen auch mein Zeugnis geben, dass dies die
wahre Kirche ist, und Christus unser Erlöser ist.
ihr
Rolf Schweizer
