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Samstag, 19. September 2015

Begegnungen



Sie kennen sicher dieses Gefühl nach einer strengen Arbeitswoche, besonders eine Woche die auch turbulent und schwierig war, wie man sich danach fühlt. Man fühlt sich wie von einem Auto überfahren, und man ist müde und abgespannt.
Als ich kurz am Nachmittag etwas besorgen wollte, und dann  auch aus dem Kaufhaus kam, da kam ein junger Mann mir entgegen. Er lief zielstrebig auf mich zu, und sah mich fröhlich an.
Ich wich zuerst schüchtern aus, und wollte vorbei gehen, aber dann klopfte er mir auf die Schultern und zeigte mir eine Liste. Da stand dann geschrieben, dass er für ein Taubstummen Heim sammeln wolle, ich begriff dann auch dass er selber taubstumm war.
Ein paar Unterschriften waren schon drauf, spontan gab ich ihm etwas. Danach umarmte er mich spontan.
Nach dieser Begegnung ging mir plötzlich ein angenehmer Schauer über meinen ganzen Körper,
und mir fiel eine Schriftstelle aus dem Matthäusevangelium Kapitel 25 ein:

Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.

Als ich weiterging fühlte ich mich schlagartig besser, und plötzlich fiel mir dann auch ein, wie es weiter in dieser Schriftstelle heisst:

Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.

Ich selber dachte auch darüber nach, was für ein Leben das ist, wenn man nicht reden und nichts hören kann. Ob ich damit so gut zurecht käme weiss ich nicht, aber eines weiss ich, dass dieser ganz junge Mann ein Lächeln auf seinem Gesicht hatte.
Das liess mich erkennen, dass es einem doch sehr gut geht, und einem so etwas ein Vorbild sein kann im Leben, auch wenn es nicht immer leicht ist oft.

Ich bin sehr dankbar für diese lehrreiche Begegnung und bin froh dass wir immer dazu lernen können im Leben, glauben sie aber nicht das ich mich damit rühmen will, aber dies war etwas was mich wieder aufheiterte und zum nachdenken brachte.
Ich bin sehr dankbar für das wiederhergestellte Evangelium, und will nicht ohne das sein!
Ich möchte ihnen auch mein Zeugnis geben, dass dies die wahre Kirche ist, und Christus unser Erlöser ist.
 
In diesem Sinne
ihr
Rolf Schweizer













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