Eine Frage die wir uns bestimmt auch schon gefragt haben
in unserem Leben, als wir kleiner waren, oder frisch in die Kirche gekommen
sind. Was kommt nach dem Tod, manche sagten auch, dass man das Leben ausnutzen
solle, und so viel feiern sollte wie es geht, denn nach dem Tod, könne man viel
schlafen. Lauter solche Dinge hörte ich oft in meinem Leben, aber ob sie der
Wahrheit entsprachen, da war ich mir immer unsicher.
Auch wenn ich von Christus hörte, man quälte ihn, und
spottete über ihn, warum musste das alles passieren? Warum musste Christus im
Garten Getsemani Blut aus jeder Pore schwitzen?
Es gibt vieles was ich nicht verstand, gerade war er doch
allmächtig, und hätte dies doch abwehren können, und es wäre ihm vielleicht
besser ergangen, ging es mir als Kind durch den Kopf.
Aber ob es uns dann besser gegangen wäre, das ist die
Frage die mich heute beschäftigt!
Wenn wir lesen, das Maria von Magdala, an dem Grab Jesu
von einem Engel besucht wurde, der sie wissen liess:
„Was sucht ihr den lebenden bei den Toten? Er ist nicht
hier, sondern er ist auferstanden!“
Ich glaube das ist eine ganz wichtige Botschaft für uns
alle, dass er dies für uns gemacht hatte, und wir nur durch ihn auferstehen können.
Ohne ihn wäre das alles gar nicht möglich, und wir hätten diese Möglichkeit gar
nicht.
Auch als Jesus bei der Kreuzigung sehr litt und es
langsam dem Ende zuging, meinte er: „Es ist vollbracht“
Viele Propheten im Buch Mormon gaben Zeugnis von
Christus, das es ein Sühnopfer geben werde, wodurch wir errettet werden können.
Noch bevor Christus auf die Erde kam, wussten sie es schon, dass er kommen
würde.
Ich glaube daran, das genau durch ein Sühnopfer, uns Christus
besser verstehen kann, er hatte alles für uns durchlitten, wir können uns so
mehr nahe fühlen zu ihm.
Aber auch die Gewissheit, dass Gott seinen einzigen Sohn
hingab, so dass wir auferstehen können.
So können wir klar wissen, dass der Herr uns alle sehr
liebt, und er möchte dass wir seinem Sohn nachfolgen, der uns sicher führen
wird zum Ziel.
Es ist aber für mich trotzdem immer schlimm wenn man in
der Bibel zu diesen Kapiteln kommt, besonders wenn man lesen muss, dass sie ihn
verspotten und quälen.
Gerade wenn wir doch in dieser Situation in seiner Nähe
gewesen wären, und gewusst hätten, dass er der Sohn Gottes ist.
Wie schlimm muss es dann nachher gewesen sein, als all
diese Leute dann gewusst hatten, dass dies der Sohn Gottes war.
Aber auch in dieser Situation sagte Christus, „Vater
vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“
Ich glaube das Christus auch in einer solchen Situation
gelehrt hatte, Nächstenliebe zu haben.
Ich weiss nicht ob ich so ruhig gewesen wäre, wenn ich
all diese Leute gesehen und gehört hätte, die all dies getan hatten, es war
vielleicht besser, habe ich es nicht gesehen.
Aber auch der Gedanke, wenn wir in der Nähe gewesen wären
im Garten Getsemani, und er das alles durchlitt für uns, wie hätte man da wohl
reagiert, ich weiss es wirklich nicht!
Aber ich glaube fest an das Sühnopfer, wo mir der Geist
übermittelt, dass es wahr ist, und vor allem gibt es uns grosse Hoffnung. Das
wir wieder auferstehen können, und insofern wir nach den Geboten des Herrn
gelebt haben, dass wir dann wieder zu ihm zurück können und bei ihm leben
können.
Aber gerade in der heutigen Zeit müssen wir alle leider
immer noch bemerken, dass gewisse Spötter immer noch da sind, in den Medien
wird oft viele Unwahrheiten über Christus gesagt. Da spüren wir aber auch, dass
das böse sich viel Mühe gibt, uns das weiszumachen, gerade weil es die Wahrheit
ist.
Gerade an Ostern spüren wir zu Hause diesen wunderbaren Frieden,
wenn wir über den Herrn lesen und über ihn nachsinnen. Wir spüren auch, dass
wir ihm sehr dankbar sind, dass er all das getan hatte für uns. Wir wären ohne
ihn nichts, nur er hatte das tun können.
Oft versuchen wir uns vorzustellen im Detail, wie wohl
das alles gewesen mag, und es heisst auch irgendwo; „ Versuchen sie sich in
seine Lage hineinzuversetzen.“
Ich glaube dass dies nicht einfach ist, und wir
irgendwann im vollen Masse erkennen wie das alles gewesen sein mag.
In den Schriften heisst es:
„Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den toten
auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in
Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden.“
Aber eine wunderbare und tröstende Aufmunterung ist
gerade an Ostern für uns sehr wichtig zu wissen, er lebt.
Und durch ihn werden auch wir leben, so können wir Kraft
und Hoffnung durch ihn verspüren.
Ich möchte ihnen mein Zeugnis geben, und ihnen bezeugen,
dass ich wirklich glaube, dass Christus lebt, und dass er das Sühnopfer für uns
vollbracht hat.
Er ist unser Erlöser, und wenn wir uns an ihm festhalten,
so kann uns gar nichts geschehen.
Ich möchte ihnen allen frohe Ostern wünschen und allen
Familien und besonders auch alle die an Ostern alleine sind.
Ich hoffe sie können diesen wunderbaren frieden spüren an
diesen wunderbaren Tagen, und wenn sie daran glauben haben, so erfüllt es ihr
Herz, mit einer grossen Freude! Und sie werden merken, dass sie diesen Frieden
nicht nur an diesen Tagen spüren werden, sondern immer!
Lassen sie mich noch einmal zitieren mit Freude aus der
Bibel:
Er ist nicht
da, denn er ist auferstanden!
In diesem Sinne
ihr
Rolf Schweizer