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Sonntag, 14. Mai 2017

Kennen sie die Strategien des Bösen?



Im Liahona gab es erst kürzlich einen Artikel wo es darum ging, wie man die Strategie des Bösen erkennen und abwehren kann. Mir ging dieser Artikel nicht mehr aus dem Kopf und ich musste feststellen, dass dieser absolut zutreffend ist.
Der Satan flüstert uns böse und unreine Gedanken zu, und sät Zweifel, er möchte uns dazu verleiten, dass wir uns zu sündigem und süchtig machenden Verhalten hingeben.
Das Problem ist, wie erkennen wir solche Dinge, und vor allem was tun wir in einem solchen Moment. Im neuen Testament steht, dass Jesus auf einem Berg versucht wurde, aber Jesus verteidigt sich mit zweierlei Mitteln; er befiehlt dem Satan wegzugehen, und er zitiert dazu eine Schriftstelle.
„Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.“
Der Teufel liess dann von ihm ab, also man sieht, dass diese Strategie absolut wirksam ist. So gab uns der Herr eine wirksame Methode, den Satan wegzuschicken.
Es können auch Gebote sein, die wir auswendig können, die Kraft die den heiligen Schriften entspringt, flösst dem Satan Angst ein. Ich sage dann meist, Es ist vollbracht, das ist ganz leicht zu merken, und es ist wirksam.
Aber auch eine andere List von Satan ist, dass er uns abwertende Gedanken gibt wie,
„Du schaffst es nicht dich zu ändern, du bist völlig unfähig…“ Aber auch bei Dingen wie der Sünde sagt er, dass man es doch zumindest ausprobieren soll, damit man wisse wie das ist. Aber auch sündigen kann süchtig machen.
Auch solche Aussagen wie, dass macht doch jeder, das ist schon in Ordnung, sollen unsere Hemmschwelle heruntersetzen.
Aber ich glaube in einer solchen Situation, hilft uns der Heilige Geist, der uns dann die Wahrheit eingibt, und uns hilft das richtige zu erkennen.
Auch täuscht uns das Böse mit Zerrbildern, ein Zerrbild hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem wahrem Bild, aber es ist eine verzerrte Kopie der Wahrheit uns soll uns täuschen.
Gerade wenn es um Dinge wie Ehe und Familie geht, gerade da serviert er uns solche Dinge, die uns glauben lassen das dies vollkommen in Ordnung ist.
Gerade die Ehe zwischen Mann und Frau, die von Gott verordnet ist, gerade da versucht er uns zu täuschen mit einem Zerrbild von einer Gleichgeschlechtlichen Ehe. Dies ist nur ein Zerrbild, sie hilft weder zu Nachkommen, noch zu einer Erhöhung.
In LUB 50:23 steht:
„Was nicht erbaut, das ist nicht von Gott, sondern ist Finsternis!“
Das Böse versucht uns auch aufzustacheln mit Streit untereinander;
3 Nephi 11:29
Er stachelt den Menschen das Herz auf, im Zorn miteinander zu streiten.“
Das Böse weiss, dass sich durch Streit, der Heilige Geist zurückzieht, wo Streit herrscht.
Gerade am Sonntag vor der Kirche, oder am Familenabend, oder auch wenn sie in den Tempel gehen, versucht er uns mit Streit aufzustacheln. Aber aus eigener Erfahrung kann ich auch sagen, dass man diese gleich wieder beiseitelegen sollte, gleich wer Schuld hat oder nicht.
Auch ist das Böse darauf spezialisiert, innerhalb der Kirche auf Fehler zu deuten, die Führer heutzutage machen. Auch Joseph Smith warnte uns, dass dies der erste Schritt vom Abfall des Glaubens ist, wenn man das Vertrauen in die Führer der Kirche verliert.
Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen, als Jugendlicher sah ich nur die Fehler von anderen in der Kirche, und so kam ich vom Glauben ab, ich dachte damals, dass beisst sich ja alles zudem was sie sagen, aber aus heutiger Sicht wissen wir ja auch, keiner ist perfekt.
Wir kommen nicht in die Kirche, um uns gegenseitig unseren Heiligen Schein zu zeigen, sondern wir sind lernfähige Menschen, die in die Kirche kommen um zu lernen und um anderen zu helfen.
Nur leider hatte ich das damals nicht begriffen, aber am besten ist es doch, wenn ich es heute begreife und akzeptiere.
Das Böse versucht uns auch zu entmutigen, was bewirkt das wir Verzweifelt, Mutlos, Niedergeschlagen und Depressiv werden.
Aber wenn wir uns um unsere Mitmenschen kümmern, fleissig sind, und dem Müssiggang aus dem Wege gehen, und auch gesund Leben, und auch Sport machen, so sind wir wirklich besser geschützt. Wenn wir gut auf uns Acht geben, und auch Ziele vor Augen haben, so kann uns auch weniger passieren.
Aber am wichtigsten ist, dass wir immer beten, damit wir den Satan besiegen können.
Die Macht des Bösen hat auch ihre Grenzen, der Herr hat diese festgelegt, und das Böse darf sie nicht überschreiten. Das Böse kann auch keine kleinen Kinder versuchen.
Auch was ich nicht wusste war, dass das Böse keine Gedanken lesen kann, gerade wenn wir negative Äusserungen von uns geben, so kann er dann reagieren und uns böse Gedanken eingeben.
Aber lassen sie sich nicht täuschen, viele meinen in der Welt sei doch das böse am Gewinnen, aber auch das ist eine Täuschung, es heisst doch, dass Zwei Drittel der Kinder Gottes für den Plan des Vaters entschieden haben.
Dieser Artikel im Liahona hat mich wirklich sehr beeindruckt, und zum Nachdenken gebracht, gerade weil ich in diesen Hinsichten immer wieder viele Fehler gemacht hatte.
Aber ich kann ihnen gerne bezeugen, dass der Weg des Evangeliums wirklich der richtige Weg ist, der einem glücklich und frei macht.
Lassen sie sich nicht täuschen, und kommen sie auf die Seite des Herrn, ich danke Elder Larry P. Lawrence für diesen wunderbaren Artikel der mich nicht mehr los lässt.
 
In diesem Sinne
ihr 
Rolf Schweizer
 







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