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Sonntag, 13. August 2017

Wenn eine gute leise Stimme, ein treuer Begleiter für immer wird!



Haben sie sich auch schon gefragt, wie wäre es wenn sie wieder ohne den heiligen Geist sein müssten? Oder er wäre einfach nicht mehr da, und wir wären auf uns selbst gestellt.
Eine grosse Angst, die ich ehrlich gesagt täglich habe, und ich immer wieder aufs Neue nachfragen muss im Gebet.
Ein erschreckender Gedanke, muss ich zugeben, oder geht es ihnen vielleicht noch so, dass sie ihn noch nicht so stark verspürt haben, und sich fragen, wie man es besser spüren kann.
Man muss jeden Tag daran arbeiten, um ihn bei sich zu haben, besonders aber hilfreich sind die Schriften, von denen immer ein guter und starker Geist kommt.
Aber wenn wir spüren dass wir ihn bei uns haben, so gibt uns das ein sehr gutes Gefühl, was uns auch Sicherheit gibt im Alltag.
Sie kennen das sicher, es gibt oft Situationen, da hilft auch kein klarer Menschenverstand, und so hilft der Heilige Geist uns, wenn es brenzlig wird. Im Verkehr wenn es Komplikationen gibt, so kann er uns zur Vorsicht mahnen, und wenn wir darauf hören, so wird es uns gut ergehen.
Da spreche ich sehr aus Erfahrung, man neigt oft zur Selbstüberschätzung, und denkt, man kann alles, auch wenn man Todmüde ist. Ich kam eines Freitag Abends von der Arbeit, und wollte noch etwas kleines Essen gehen, so als Abschluss, ich war sehr müde und meine Augen waren geschwollen, ich war auch etwas wacklig auf den Beinen. Während ich mit dem Gedanken spielte, bekam ich den Gedanken, dass ich besser zu Hause bleiben soll, und mich ausruhen sollte. Ich dachte einen Moment nach, und fragte in mich hinein, ob das wirklich nötig ist, es ist ja nur eine kurze Fahrt in das andere Dorf. Aber ich gehorchte, und legte mich hin, und schlief dann auch noch gleich ein. Am nächsten Morgen erzählte mir mein Cousin, dass es da eine Kontrolle gegeben habe im Dorf. Mir wurde klar, dass ich da Arg in eine Erklärungs Not gekommen wäre. Ich trinke und rauche zwar nicht, aber ich hätte sicher eine unangenehme Kontrolle über mich ergehen lassen müssen.
Aber der Heilige Geist ermutigt uns auch Gutes zu tun, spontan Leuten zu helfen, bei guten Freunden, in der Familie, oder auch fremden.
Sie kennen sicher auch in ihrem bekannten Kreis jemand dem es nicht gut geht, oder einfach jemand der einsam ist, genau in solchen Situationen können wir inspiriert werden, Gutes zu tun, und eine Hilfe oder Stütze zu sein.
Wenn wir auch diesen Anweisungen folgen, so spüren wir selber immer einen wunderbaren Frieden und eine grosse Freude in unserem Herzen. Auch das kann ich gerne bezeugen, es mag sein was will, aber nach so etwas, ist das gleich weg.
In den Schriften dürfen wir dank der Joseph Smith Übersetzung wissen, wieviel Macht der Heilige Geist hat:

JSÜ Matthäus 4:5

Dann wurde Jesus hinauf in die Heilige Stadt gebracht, und der Geist stellt ihn auf die Zinne des Tempels.

Der Heilige Geist ist das dritte Mitglied der Gottheit, und gibt uns Zeugnis über den Herrn und das Evangelium.
Er ist, wenn man würdig ist, ein ständiger Begleiter in unserem Dasein, wenn wir wachsam sind, und auf ihn hören, so können wir spüren und erkennen, dass das Evangelium
wahr ist, und uns auf den richtigen Weg bringt, wenn wir es auch nur zulassen.
Auch wenn es Schicksal und schwere Dinge gibt im Leben, so kann er auch ein wertvoller Tröster sein, der Vater im Himmel prüft uns nicht über unsere Fähigkeiten hinaus, sondern er weiss was wir aushalten können.
Vielleicht kennen sie das Gefühl, man denkt man sei ein Hamster in einem Rad, und man fürchtet sich, wenn man plötzlich keine Kraft mehr hat zu laufen.
Diese Angst kommt oft, wo man sich fürchtet, keine Kraft mehr zu haben, aber genau da hilft und ermutigt uns der Heilige Geist, weiter zu machen. Er stärkt uns und gibt Zeugnis, dies macht uns wieder Mut, auf unserem Lebensweg.
Es ist unsere Pflicht, dass wir schauen, dass er sich wohl fühlt bei uns, und wir ihm die Gelegenheit geben, immer bei uns sein zu können.
Auch wenn das Böse uns oft entmutigen will, oder auch uns davon abhalten will Gutes zu tun, bei mir war das oft ein Hindernis. Man dachte im Kopf, dass die Leute denken von einem, mann sei lästig oder peinlich, und so liess man einige Gelegenheiten sausen, Gutes zu tun.
Gerade da kennt das Böse unsere Schwächen, und versucht uns da gezielt, aber wenn wir gebetserfüllt bleiben, und dem Heiligen Geist die Gelegenheit geben, in unserem Herzen zu wohnen, und wir darauf hören, so können wir vieles erreichen, und wir sind dann sehr wohlbehütet.
Ich bin heute sehr dankbar, für den heiligen Geist, er bewahrte mich von einigen schlechten Sachen, oder ermahnte mich, achtsam zu sein. Auch durfte ich so geführt und inspiriert werden von ihm. Leider habe ich in jungen Jahren sehr oft nicht auf diese leise und sanfte Stimme gehört, und hatte viel und Oft Ärger deswegen. Ich glaube wenn ich damals darauf gehört hätte, wäre mir einiges erspart geblieben. Aber ich schaue nach vorne, und denke auch, dass ich vieles gelernt habe von den schlechten Sachen, und auch zum Beispiel ein starkes Zeugnis über die Richtigkeit vom Wort der Weisheit erhalten durfte!
Machen sie doch einmal das Experiment und überlassen sie dem heiligen Geist die Führung, und dann sehen sie, wie glücklich das andere und einem selber macht.
Ich gebe ihnen das Zeugnis, dass sie so stark die Liebe des Herrn spüren können, und eine Zufriedenheit spüren, die nicht von dieser Erde ist, wenn sie sich führen lassen!
Ich wünsche mir sehr dass sie alle diesen wunderbaren Frieden spüren können, so wie auch ich ihn spüren durfte.
Wenn sie mir gerne von einem Erlebnis erzählen möchten, wo sie geführt oder inspiriert wurden, so würde mich das freuen, es hören zu dürfen.

In diesem Sinne
Ihr
Rolf Schweizer






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