In der Lebensgeschichte von Joseph Smith lesen wir, wie
unsere Kirche wiederhergestellt wurde,
Auch aber einige Präsidenten von unserer Kirche gaben
Zeugnis davon, dass sie im Herzen glauben, dass dies wirklich wahr ist.
Früher kam mir das alles vor wie in einem Märchen, aber
trotzdem klang dies so überzeugend, dass ich diesem mehr glaubte, als meinen
Lehrern der Schule.
Bei meinen Lehrern in der Schule klang das alles als
etwas, was irgendwie einmal vor ein paar tausend Jahre passiert war, und heute
irgendwie keine Bedeutung mehr zu haben schien.
Ich fand das alles immer sehr schön eigentlich, nur
konnte ich nie einen Bezug finden, auf die heutige Zeit, es erschien mir alles
einfach zu lange her. Auch mit Christus dachte ich so in der ersten Zeit.
Als ich mich frisch taufen liess, gefiel mir das
Evangelium, nur hatte ich immer Probleme das Buch Mormon zu lesen, es fiel mir
einfach schwer als jugendlicher.
Aber vor einigen Jahren als ich zurück in die Kirche kam,
kam mir die Idee die Lebensgeschichte von Joseph Smith zu lesen. Ich fing an,
und ich bemerkte, dass ich ein sehr gutes Gefühl dafür bekam. Joseph Smith war
ein Junge, der auf dem Feld arbeiten musste, also ein Bauernkind
sozusagen.
Ich selber durfte auch auf einem Bauernhof aufwachsen,
nur das bei uns niemand mehr das Bauerntum ausübte, ich durfte aber immer mit
Freude, dem Nachbarn helfen. Ich liebte diese Arbeit immer sehr, eigentlich bis
heute, mag ich das alles immer sehr gerne.
So merkte ich gar nicht, das ich so meinen Bezug zu
Joseph Smith finden konnte, er war kein studierter, und trotzdem konnte und
durfte er all diese Sachen erleben.
So war das der Schlüssel zum Buch Mormon für mich, und
ich merkte dass jedes Kapitel eine wichtige Bedeutung hatte und hat.
Wenn wir zu dieser Begebenheit kommen, wo er sich im Wald
hinkniete, da wurde mir plötzlich warm ums Herz, ich fühlte mich richtig wohl
dabei als ich es las, bis heute geht es mir immer so.
Ich spürte zum ersten Mal, dass dieses Erlebnis wirklich
wahr ist, und ich das ganz fest glaube und Zeugnis gebe davon.
Manchmal denkt man sich, dass man solche Gefühle nur
fühlen kann, wenn man in die Nähe dieses Ortes kommt, aber manchmal genügt das
auch, wenn man davon liest.
Als jugendlicher dachte ich immer, dass man sicher ein
Professor sein musste, um diese Kirche zu verstehen. Aber ich denke nicht dass
dies so ist, man hat ganz einfach die Möglichkeit, Schritt für Schritt zu
lernen und zu verstehen. Der Heilige Geist gibt uns zu der richtigen Zeit die
richtigen Dinge ein, was wir tun müssen, um vorwärtszukommen, wenn wir bereit
sind.
Ich bewunderte Joseph Smith auch um seinen durchhalte
Willen, all diese Verfolgungen und Drangsaal was er durchmachen musste, aber
dank dem, haben wir heute die wiederhergestellte Kirche und das Buch Mormon.
Beides hilft uns sehr in unserem Leben, die Antworten zu
finden, was wir brauchen.
Wenn wir die Macht der heiligen Schrift erkennen, so ist
das etwas sehr wunderbares, wenn wir uns am Boden fühlen, und einfach eine
Lieblingsschriftstelle haben, so wird uns das immer aufrichten.
Aber ich denke immer auch daran, als ich nicht zu der
Kirche ging, und eben diese guten Gefühle im Herzen nicht bekam, heute sehe ich
den Unterschied, und bin sehr dankbar dafür.
Gerade dann wenn man sich denkt, dass es unmöglich ist,
dann glaube ich heute sehr daran, dass der Herr immer einen Weg finden wird,
und alles zum richtigen lenken kann.
Es braucht immer seine Zeit, und es gibt sicher auch mal
Rückschläge, aber es gibt immer einen Weg, der für uns vorgesehen ist.
Ich bin sehr dankbar für den Propheten Joseph Smith, der
die Kirche wiederherstellen durfte.
Dieses Evangelium ist wirklich eine schöne Bereicherung
in meinem Leben, und eine Kraft die ich nie mehr missen möchte, und ich glaube dass
es ihnen auch so geht!
Ich möchte ihnen gerne mein Zeugnis geben, dass das Buch
Mormon wahr ist, und dass dies auch die wahre Kirche ist.





