Dies ist keine offizielle Seite der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Was nutzt mir das?



Haben sie sich das auch schon gefragt, wenn sie darüber nachgedacht haben, an eine Versammlung oder Aktivität zu gehen? Man spielt mit dem Gedanken nicht zu gehen, und eben zu Hause zu bleiben, und man sich fragt, was nutzt mir das?
Aber manchmal vergessen wir auf diesem Wege, dass wir anderen dienen können, und da sein können, wenn jemand Hilfe braucht.
Gerade in unserem Umfeld, in der Familie oder in der Gemeinschaft der Kirche gibt es viele Gelegenheiten, wie man helfen kann.
Gerade ich durfte das sehr reichhaltig erfahren, ich kam quasi als ein Fremder in die Gemeinde, wo man mir gleich zu Beginn viel Hilfe anbot, die ich dankbar annahm. Hilfe die ich dringend brauchte, und so wie ich merken durfte, dass die Lösung oder Hilfe auch immer kam.
So glaube ich wie es in der Generalkonferenz hiess, man solle dienen, und sich in seinem Umfeld fragen, wie kann ich helfen, oder jemand der Hilfe braucht, eine Hilfe sein.
Manchmal neigen wir uns dazu, dass wir uns selbst erniedrigen, oder wir denken, dass gerade fehlerhafte Menschen wie wir, nicht in der Lage sind zu helfen. Gerade da will uns das böse beeinflussen, nicht zu dienen oder zu helfen. Es will uns herabsetzen, so dass wir entmutigt werden, zu helfen.
Es braucht manchmal gar nicht viel, um für jemand da sein zu können, manchmal braucht es einfach ein nettes Wort, oder eine Umarmung, so das der hilfesuchende spüren darf, dass er in einer liebevollen Gemeinde ist, wo einem geholfen wird.
Gerade das macht einem wieder sehr viel Mut im Leben mit unseren Herausforderungen, zu wissen das man nicht alleine alles tun muss. Auch da kann ich bezeugen, dass dies wirklich stimmt, ich brauchte oft diese Nähe, und brauche sie noch, und ich werde sie auch immer brauchen, um vorwärtszukommen. In unserer Gemeinschaft, wo Nächstenliebe gepflegt wird, und man einfach das Bedürfnis hat zu helfen, so können wir wissen, dass es immer jemandem nutzen kann, wenn wir uns bemühen, an die Versammlungen oder Aktivitäten zu gehen.
Gerade durch diese Hilfe, durfte ich echte und grosse Freundschaft erfahren, die mir heute wirklich viel bedeutet, richtige echte Freunde, die wirklich da sind, wenn man sie braucht, und umgekehrt auch, gerne und immer.
Gerade am Anfang in der Kirche oder wenn ich Generalversammlung mir ansah, kam mir immer ein Gedanke, dass die doch alle perfekt sind, und ich eben nicht. Ich bin doch absolut unwürdig, hier zu sein, und auch meine vielen Fehler, sind einfach zu peinlich, um da zu sein.
Aber ich durfte in der Kirche dankbar lernen, dass auch andere Fehler haben, sogar Führende Priester, oder Apostel gaben zu, dass sie fehlerhaft sind, und noch einiges lernen müssen.
Dies war eine grosse Erleichterung für mich, nicht Schadenfreude oder derartiges, nein, ich fühlte mich plötzlich umso mehr diesen Leuten verbunden, gerade weil sie alle auch alle unvollkommen sind. Jeder hat eigene und spezielle Talente vom Herrn bekommen, die anderen nützlich sein können. So können wir einander helfen und einander aufbauen, und unsere Talente sinnvoll nutzen.
Auch wenn wir denken, mir nutzt das doch nichts, aber ich glaube wir werden gesegnet, wenn wir uns selber vergessen, und erkennen, dass der Herr uns als Werkzeuge einsetzen möchte.
Wir können auch sehen, dass dies durch seine Kraft geschieht, und wir so seine Nähe mehr spüren können, als jemals zuvor in unserem Leben. Wenn man sich selber verliert für andere, spürt man die Nähe des Herrn umso mehr.
Gerade wenn sie auch die Generalkonferenz verfolgt haben, so erkennen sie sicher mit Freude auch, dass da die Apostel, nicht ihre Perfektion oder eben ihre Heiligkeit zur Schau stellen möchten, sondern uns erkennen lassen, dass auch sie nicht perfekt sind. Aber wir können sehen, dass der Herr durch sie spricht, und wir viele Antworten erhalten können, auf unsere Fragen.
Es macht keinen Sinn, wenn die Apostel uns durch ihre Perfektion erniedrigen würden, und wir uns dann kleiner und entmutigt fühlen, das ist auch niemals ihr Ziel, sie zeigen uns, dass sie ein Teil von uns sind, und wir einander helfen und dienen können.
Ich bin dankbar in dieser Kirche ein Mitglied sein zu können, wo man einander einfach spontan helfen darf, und da sein kann füreinander.
Unser Ziel ist so zu werden wie Christus, und wenn wir an ihn glauben, und ihm nachfolgen, dann kommt alles gut, auf unserem Weg nach Hause zum Herrn!

In diesem Sinne
ihr
Rolf Schweizer








ABONNIEREN DER ELEKTRONISCHEN GEMEINDEZEITUNG

Bitte hier die E-Mail-Adresse eingeben:

Die Bestätigungs-E-Mail wird zugestellt von FeedBurner