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Sonntag, 10. Dezember 2017

Vertrauen auf Gott




Kennen sie das Gefühl, wenn sie in einer misslichen Lage sind, und keinen Ausweg mehr wissen, und dann ein Gebet zum Vater im Himmel sprechen. Sie tun es weil sie genau wissen, dass er uns immer hört. Und wir ihm vertrauen können, dass er uns immer hilft, wenn es sein Wille ist.
Was tun wir aber wenn es nicht so kommt, wie wir es ihn gebeten haben, wir fragen uns dann, „warum tust du mir das an?“
Man ist erbittert, und sogar enttäuscht, weil man meint er will einfach nicht, oder es interessiere ihn nicht.
Meiner Erfahrung nach, tut der Herr so etwas nicht, um uns zu quälen, sondern er prüft unseren Glauben, und ob wir ihm vertrauen.
In einer solchen Situation, ist es oft schwierig ruhig zu bleiben, vielleicht weil man sowieso ein nervöser Mensch ist, oder man hat einfach Angst, dass etwas passiert.
Auch wenn es schwer ist, man sollte wirklich versuchen ruhig zu bleiben, und eines nach dem andern tun. Man muss weiter beten, und versuchen den Herrn zu verstehen.
Der Herr möchte dass wir ihm vollkommen vertrauen, und ihm bedingungslos nachfolgen, egal was kommt. Manchmal leichter gesagt als getan, aber er gibt uns sehr viele Hilfen im Alltag, die uns immer eine Stütze sind. Gerade in der Kirche gibt es viele Geschwister, die sich freuen, wenn sie helfen oder dienen dürfen. Man weiss es einfach, dass man sich wie in einer grossen Familie fühlen kann, die einem trägt, einfach wahre Freunde, die da sind wenn man sie braucht, und umgekehrt.
Erst vor kurzem passierte es mir, dass es draussen zu schneien begann, ich wusste, dass ich abends noch dringend einen Termin hatte. Es war nicht ein bisschen schneien, sondern es mischten sich Schnee und Regen, und es war richtig gefährlich rutschig.
Es fing so heftig an zu schneien, dass ich mir anfing grosse Sorgen zu machen, ob ich das schaffen kann. Es war ein Termin an dem ich teilnehmen musste, und wo es auch kein Wenn und Aber gab.
Ich rang in Gedanken mit meinen Nerven, und bat den Vater im Himmel um Hilfe, dass das schneien etwas nachlassen solle, so dass ich ohne Probleme dahinfahren konnte. Aber es hörte nicht auf damit. Ich war enttäuscht, und sehr nervös, die Uhr tickte, und draussen wurde es immer schlimmer.
Der Moment kam, wo ich losfahren musste, als ich einstieg, dachte ich im Moment, warum tust du mir das an?! Aber ich besann mich nochmals zu beten, und bat den Herrn um Hilfe, dass ich ohne Unfall am gewünschten Ort ankommen kann.
Ich spürte ganz sanft nach einer Weile, als ich gebetet hatte, das mich die Nervosität verliess und ich mich voller Konzentration auf das fahren konzentrieren konnte.
Nach einer Weile, spürte ich, wie ich bei schwierigen Situationen Anweisungen bekam im Kopf, dass ich runter schalten sollte, und weggehen sollte vom Gas, ich tat es und es funktionierte gut. Die Strassen waren überhaupt nicht geputzt, und es war glitschig, doch der Herr wies und führte mich sicher an den Ort. Sicher war ich etwas nervös, aber ich kam pünktlich an, ich spürte danach wie ein sehr gutes Gefühl mich durchfuhr, und ich noch mehr spüren konnte, dass ich dem Herrn vertrauen konnte.
Es kommt nicht immer so wie man es gerne hätte, aber und da möchte ich ihnen mein Zeugnis geben, der Herr wird uns helfen, wenn wir ihn bitten, und sein Wille wird geschehen.
Aber wir können uns auf ihn verlassen, er ist wie ein guter Freund in der Not, oder wie ein Vater der uns sicher an die Hand nimmt, bei einem solchen Gefühl, verfliegt der Ärger sofort, und man liebt ihn noch mehr.
Der Herr gab uns seinen Sohn hin, so dass wir wieder zu ihm zurückkehren können, so wissen sie und ich auch, dass er uns sehr liebt, und dass er uns nicht quälen will.
Er wird uns sicher helfen, wenn wir unseren Teil tun, und dann wird er es, nach seinem Willen, seinen Teil tun, so wie er es möchte. Aber vertrauen sie ihm, denn mit ihm kommt es wirklich gut. Das Böse liebt uns nicht, er hasst uns, und will das wir genauso elend sie wie er.
So verführt und verleitet er uns, aber vertrauen sie auf das Sühnopfer, denn dies ist stärker als alles andere.
Jetzt auch im Dezember feiern wir seine Geburt, und freuen uns sehr, dass er auf die Erde gekommen ist, um uns zu helfen.
Ich hoffe sie geniessen diese Tage, und denken auch an solche Leute die es nicht gut haben, oder solche die sehr hart arbeiten müssen, in dieser Zeit. Aber ich weiss auch, dass sie nicht nur in diesen Tag so denken, sondern, das war meine Aufgabe in diesem Jahr, dass jeden Tag Weihnachten ist, so konnte ich lernen, besser an andere zu denken und an Christus.
Wenn sie den Gedanken an Christus in ihrem Herzen tragen, so spüren sie die richtige Weihnachtsfreude, nicht so wie die Welt es uns zeigt, mit Prunk und Einkaufszwang, sondern auf die Weise des Herrn.
Mit ganzem aufrichtigem Herzen, und liebevoller Freude, zeigt er uns, wenn wir danach suchen, und ganz ohne Prunk oder Kitsch, was Weihnachten wirklich bedeutet, und so wie ich das neu kennenlernen durfte, liebe ich Weihnachten, ich hoffe sie auch!
Ich möchte ihnen frohe und besinnliche Festtage wünschen, und wünsche ihnen alles Gute!
Ich bedanke mich auch für ihr tolles Feedback, für die Artikel, es ist mir immer eine grosse Freude das tun zu dürfen, und ich freue mich im neuen Jahr, wieder spontan für sie schreiben zu dürfen, wenn sie mögen!
Ihr
Rolf Schweizer




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