Manchmal gibt es Herausforderungen oder Schwierigkeiten
im Leben, die uns alles abverlangen.
Man glaubt dies nicht bewältigen oder aushalten zu
können, man denkt sich selber auch, warum passiert das mir. Weshalb tut mir der
Herr solche Dinge an, man versteht es im diesem Moment nicht immer weshalb das
so ist. Der Herr sieht das vielleicht etwas anders, etwas was wir selber nicht
sehen können, und auch nicht erfassen können. Eine sehr schwere Lektion, wenn
sie einem passiert. Ich glaube der Herr möchte uns nicht quälen, so dass wir
uns wie ein Hamster fühlen in einem Laufrad. Das Rad dreht sich, und man hat
eigentlich schon längst keine Kraft mehr.
Man fühlt sich beleidigt, und denkt sich das der Herr
einem nicht gerne hat, ständig passieren einem solche Dinge, neigt man zu
denken.
Ich glaube dass er wirklich möchte, dass wir glücklich
sind, auch in der Ewigkeit, er erzieht uns und lernt uns Dinge, die vielleicht
für uns irgendwann wichtig sein können.
Ich denke, dass der Herr uns nie überfordert, gerade wenn
wir ihn um Hilfe bitten, so wird er uns immer sehr gerne helfen auf unserem
Weg! Er lässt uns nicht alleine, gerade in solchen Momenten, ist er da, wie ein
sehr guter treuer Freund.
Ich durfte das selbst schon erfahren, dass in sehr schweren
Momenten, er uns nicht im Stich lässt.
Gerade wenn uns das Böse eingibt, man solle den Herrn
verlassen, und sich an ihn wenden, so habe man dann keine Probleme mehr. Aber
das ist eine grosse Lüge, genau da fangen die Probleme erst richtig an. Wenn uns
der Geist verlässt, und man die Liebe nicht mehr spüren kann, so ist das
wirklich sehr schwer. Leider bemerkt man das oft zu spät, und man realisiert
was einem wirklich gefehlt hat.
Christus ging uns mit gutem Beispiel voran und zeigte uns
wie wir solche Dinge meistern können.
Er diente den Leuten, um uns zu zeigen, dass wir es ihm
gleich tun sollen. Er tröstet uns auch, und lässt uns im Herzen spüren, dass er
immer bei uns ist, auch in schweren Zeiten.
Wenn es einem schlecht geht, dann kommt das böse nicht um
uns zu trösten, dass gute aber, wird immer da sein, uns zu trösten, wenn wir
Trost suchen.
Der Herr
vollbrachte das Sühnopfer, und weiss sehr gut wie es uns geht, so kann
man sich mit ihm verbunden fühlen. Er tat es für uns, weil er uns liebt, und er
will, dass wir wieder zum Vater im Himmel zurückkehren können.
Wir Menschen haben alle unsere Schwachpunkte, Gott gab
den Menschen schwäche um, schwaches zu starkem werden zu lassen, wenn wir ihn
voller Glauben darum bitten.
Wenn wir glauben an Christus haben, und wir uns auch in
traurigen und bitteren Stunden, versuchen auf ihn zu konzentrieren, so
verblassen oft manche Dinge, die einem gequält haben.
Das Licht Christi vermag vieles, und kann alles zu gutem
wenden, wenn man es auch nur will.
Auch wenn es einem schwer fällt zu vergeben, können wir
das durch Christus tun, und ihn bitten zu helfen.
Der Herr möchte dass wir glücklich sind, und lernen hier
auf der Erde. Ich denke nicht dass es ein Quäl Parkour ist, wo wir bis zur
Erschöpfung alles durchstehen müssen.
Wir können auch um Ruhe bitten, und haben die Möglichkeit
uns auszuruhen, und neue Kraft zu schöpfen.
Auch Christus zog sich zurück um nachzudenken, so steht
auch uns dieses Recht zu.
Gerade in der Ruhe, kann sich der Heilige Geist entfalten
und uns inspirieren.
Gerade diese heiligen Gaben, können uns so viel geben,
und helfen, ohne das ist es wirklich viel schwerer.
Es ist nicht immer leicht zu vertrauen, und auch zu
verstehen, warum Dinge so sind, aber ich glaube fest daran, dass der Herr immer
einen Weg bereitet hat, so dass wir ihn gehen können.
In schweren Situationen, kann das Licht Christus, uns so
sehr helfen, schlechte Gefühle wie Hass und Streit, verblassen und wir spüren
was wichtig ist, nämlich die Liebe. Eine Macht so wie es sie kein zweites Mal
gibt, sie verschlingt allen Hass und Unfriede.
Versuchen wir uns doch alle am Licht Christi zu weiden,
und uns zu nähren, so wird es uns sehr helfen auf unserem Weg!
In diesem Sinne
ihr
Rolf Schweizer



