Sie kennen
das sicher im Leben, es gibt Phasen, wo man einfach Hilfe braucht, und
den Rat und die Führung des Herrn braucht.
Man hat
vielleicht Prüfungsangst, oder man ist überfordert mit einer Sache, die das Menschen
mögliche übersteigt, so kann ein Segen ein grosses Wunder sein.
Ich durfte
das selber sehr oft spüren in meinem Leben, wie nach einem Segen, der Herr
eingriff und mir zur Seite stand.
Als ich vor Jahren
Probleme hatte mit dem Wort der Weisheit, und ich immer wieder scheiterte, so bat
ich um einen Segen. Ich brauchte die Hilfe des Herrn, weil ich spürte, dass meine
Kraft nicht ausreichte um dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Als ich den
Segen bekam, bekam ich ein sehr gutes Gefühl, und freute mich über die Wirkung.
Aber meine Sucht war leider immer noch da, ich war schon etwas enttäuscht,so liess ich mir später noch einen Segen geben.
Ich spürte wieder
ein sehr gutes Gefühl, nach einer Weile bekam ich die Idee, mit dem Suchthelfer
Buch zu arbeiten. Ich probierte es aus, und spürte sehr stark, dass dies der
absolut richtige Weg war. Nach 12 Zwölf Wochen war es soweit, ich konnte endlich
von dieser Sucht lassen, und war befreit. Ich konnte so ganz stark das Sühnopfer
spüren, ich war unendlich dankbar dafür. Ich hatte schon so viel probiert, und
es gelang mir nicht.
Mein Fehler
war leider immer, das ich dachte, dass die Sucht mit einem Fingerschnipsen weg
sei, nach einem Segen, aber ich spürte das ich daran arbeiten musste.
Als ich
meinen Teil getan hatte, so half mir der Herr.
Vielleicht
war dies auch eine grosse Prüfung für mich, ich hätte ja enttäuscht aufgeben können,
nach dem ersten Segen, oder es noch einmal probieren, mit einer anderen
Einstellung
Ich merke, dass
dies der Weg und der Wille des Herrn ist, er hilft uns so wie er es für richtig
hält. Wir erkennen vielleicht nicht immer was da für ein Sinn dahinter steckt,
aber es ist, wenn es auf die Weise des Herrn geschieht, das richtige und es entsteht
eine dauerhafte Lösung, die anhält.
Es gibt Situationen
wo der Herr sofort eingreift, als ich vor Jahren Privat und im Geschäft sehr
unter Druck stand, da kam nach einem Segen die ersehnte Hilfe für mich.
Es kann ein
grosser Trost und eine Aufmunterung sein, wenn man sich nicht gut fühlt, auch
da wirkt ein Segen Wunder.
Wenn wir glauben
an den Segen haben, so kann er, wenn es ein rechtschaffener Wunsch ist, immer
etwas Gutes bewirken.
Als ich keinen
Glauben mehr hatte, und vor einer Prüfung stand, riet mir meine Mutter, dass
ich mir einen Segen geben lasse soll. Ich dachte mir, warum nicht, und nach dem
Segen, klappte die Prüfung.
Es war
wirklich ein Wunder das ich dankbar erleben durfte, ich fing danach langsam
wieder an, an meinem Glauben zu arbeiten.
Es gibt so
viele Dinge die uns im Leben fordern, und wir Hilfe benötigen, eine Hilfe wo
oft nur eine höhere Macht helfen kann.
Man sollte
sich nie scheuen nach einem Segen zu fragen, es kommt immer etwas Gutes dabei
heraus.
Aber auch
umgekehrt, wenn eine hilfesuchende Person einem um einen Segen bittet, so ist
das wirklich ein sehr schönes und starkes Erlebnis, wenn man einen geben darf,
und Eingebungen bekommen darf.
Man muss sich
mit Gewissheit immer im Klaren sein, dass man würdig sein muss dafür, stellen
sie sich vor, jemand in ihrer Familie ist in Not, und braucht einen Segen, aber
sie können keinen geben, weil sie nicht würdig sind.
Das kann
unter umständen sehr bitter sein, gerade wenn es eilt.
Wenn wir
versuchen unser bestes zu geben, und uns bemühen die Gebote zu halten, und versuchen
auf den heiligen Geist zu hören, so kann auf jeden Fall immer etwas Gutes dabei
passieren.
Ich bin
dankbar für das Priestertum und vor allem auch für die Wunder die ich von den
Segen erleben durfte, auch wenn das gewünschte nicht immer sofort passierte, so
kann ich sicher sagen, dass es mir immer geholfen hatte.
Vielleicht
konnte ich sie mit diesem Thema zum nachdenken bringen, was sie schon alles
durch einen Segen erlebt haben, oder dank ihrem Segen bei anderen Wunder
passiert sind.
Ich erkenne dankbar,
dass wir nicht alleine sind mit unseren Schwierigkeiten, und die Hilfe des
Herrn bekommen, wenn wir demütig sind, und ihn um Hilfe bitten.
Ich bin sehr
dankbar für das Aronische und Melchisedekische Priestertum, ohne dies, wäre es
wirklich sehr schwer!
Ich wünsche ihnen eine gesegnete Zeit!
In diesem Sinne
ihr
Rolf Schweizer
Rolf Schweizer




