Haben sie sich auch schon Gedanken gemacht, was bei ihnen für Dinge, Menschen oder auch Tiere in ihrem Umfeld sind, wo sie vom Vater im Himmel gesegnet worden sind? Der Herr hat ihnen diese Dinge geben, oder Menschen oder auch ein Tier, was ihnen in schweren Zeiten viel bedeutet?
Oft wenn es uns schlecht geht, dann neigen wir dazu, dass genau diese Dinge dann unsichtbar werden, und man oft traurig ist, oder sogar wütend ist in diesen Momenten. Mir selbst passiert das leider immer sehr oft, dass ich bedrückt oder sogar sehr traurig bin, wenn es nicht immer so läuft, wenn ich etwas gerne so hätte wie ich mir es vorgestellt habe.
Diese gedrückte Stimmung lässt dann viele Dinge unsichtbar werden, und man erkennt eigentlich gar nicht mehr, womit hat mich der Herr so klar gesegnet in meinem Leben? Und wenn ich ihm die Treue halte, womit wird er mich noch alles segnen?
Das sind sicher Fragen über Fragen, die da jetzt gestellt werden, aber sie sind es wert das man ganz bestimmt darüber nachdenken kann. Ich glaube das dies einem dann wiederaufrichten kann.
In meinem Umfeld, da sind in den vergangenen Jahren einige Sachen passiert, wo ich selber fast den Mut verloren hatte, oder ich war viele Male in der Situation, wo ich aufgeben wollte.
Ich hatte einigen Ärger in der Firma, man mobbte mich durch und durch, und dann passierte leider einen Unfall, wo ich davon traumatisiert war davon. Ich konnte nicht mehr essen, und ich war Geräusch Empfindlich. Es plagten mich viele Ängste, dass alles wie ein Kartenhaus über mich zusammenbricht.
Ich ging zur Arbeit wie ein Roboter, und als ich nach Hause kam, da musste ich mich hinlegen, und ich blickte im stillen Zimmer an die Decke, als ich dies tat, so hörte ich dann den Wecker, es war morgen geworden. Da wusste ich das etwas gar nicht mehr in Ordnung war, ich konnte auch dann die gedruckte Ausgabe der Gemeindezeitung nicht mehr nachkommen, es war mehr als hart für mich alles! Jeder Tag war für mich eine Last, und ich hatte große Angst, dass da wegen dem Unfall noch Große Komplikationen auf mich zukommen würden. Aber ich gab nicht auf, und kommunizierte ganz stark mit dem Herrn, und er beruhigte mich, und gab mir ein, dass alles in Ordnung kommen würde. Und so kam es auch, aber ich musste in dieser sehr schweren Zeit, den Herrn um Führung bitten. Ich fragte ihn, was ich am Abend machen soll, er gab mir ein, lies ein Buch, und dann gehe schlafen. Ich spürte so den tiefen und inneren Frieden bei mir zu Hause, dass es mich mit Freude erfüllte. Ich lernte so auch mein Umfeld besser zu erkennen, ich war dem Herrn mehr als dankbar, für meine Freunde, für meine Familie, all die Dinge dich ich besitzen darf, all die Talente die ich haben kann.
Der Heilige Geist, ich wiederhole mich, ich weiss, aber seien sie gut zu ihm, hören sie auf ihn, und seien sie dankbar für ihn!
Aber ihn dieser Zeit da war ich so niedergeschlagen, dass ich mich komplett zurückzog, und nirgendwo hinging, ein guter Freund, lud mich spontan zum Essen ein, und so erfüllte es mich wieder mit Lebensmut, ich erkannte damals einige Leute in meinem Umfeld, womit ich sehr gesegnet worden bin vom Herrn.
Klar erfüllt es mich auch mit Angst, dass es denn immer solche Dinge braucht, nur, dass wir das erkennen, aber das Beste ist, nehmen sie sich Zeit an einem ruhigen Tag, und sitzen sie sich hin, und denken sie nach was ist ihnen ein großer Segen in ihrem Leben, oder mit welchen Dingen hat der Herr sie gesegnet?
Das kann ihnen sehr viel bringen, auch gerade in der Familie, bei ihrer Frau, vielleicht gibt ihnen der Geist ein, bringen sie ihrer Frau eine Rose mit! Oder ihrem Sohn etwas zum Spielen, oder einfach in ihrem Umfeld, irgendjemand eine Freude zu machen.
Bei mir wurden nach solchen Erlebnissen klar, wie wichtig mein Umfeld ist, aber ich kann sie beruhigen, ich spüre bei mir, dass etwas Gutes kommen wird. Gerade meine Arbeitsstelle macht mir oft Großen Kummer, ich war in der Schule kein Großes Licht, ich spüre da klar, dass etwas Gutes kommen wird.
Ich bin sehr dankbar, für meine Familie und Freunde, und für die Kirche, die uns in diesen Zeiten ein Großes Licht sind, ohne das, könnte ich all das gar nicht ertragen. Aber ich bekam auch das Gefühl, dass das Leben auch eine Freude sein soll, und nicht nur ein Prüfungsmarathon, was uns den letzten Nerv oder Freude kostet, so bat ich den Herrn, mich auch die sonnigen Tage sehen zu lassen!
Ich habe ein klares Zeugnis, das Jesus Christus unser Erlöser ist, und dass er der Friedensfürst ist, alles was mit Frieden zu tun hat, ist bei uns zu Hause und in meinem Herz immer willkommen!
Ich weiss eines, im Leben muss ich besonders lernen, die schönen Dinge zu sehen, gerade die Fotografie hilft mir, die kleinen Dinge zu finden, die eben schön sind, und es einem eine Freude macht, dass der Vater im Himmel so kreativ ist!
Ich bin dankbar, für alles was ich erlebt habe, und ich freue auch Neue Sachen die kommen werden!
In diesem Sinne
Ihr
Rolf Schweizer

