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Montag, 9. Februar 2015

Kraft, Mut und Segen




Wenn wir uns jede Woche versammeln, so denken wir auch darüber nach, was der Herr für uns durchlitten haben muss, er musste so eine Untiefe auskosten, wie man sich das im vollen Ausmass kaum vorstellen kann.
Er hat die Last unserer Sünden auf sich genommen und damit nicht nur für die Ursünde Adams, sondern auch für die Sünden und Übertretungen von Aber Milliarden Menschenseelen, die jemals gelebt haben, ein ewig gültiges Lösegeld bezahlt.
Dieses ewige Opfer, heilige Opfer liess „selbst Gott, den grössten von allen, der Schmerzen wegen zittern und aus jeder Pore bluten und an Leib und Geist leiden“
(LuB 19:18
Er hat für mich gelitten.
Er hat für sie gelitten.
Ich versuche mir gerne vorzustellen, wie ich das auf mich anwenden kann, oder sie auch auf sich.
Ich glaube daran dass dies so passiert ist, und er genau weiss wie es einem geht, oder wie man sich fühlt dabei.
Man ist sicher nicht mal in der Nähe davon, was er dabei durchgemacht hat. Aber jeder für sich erlebt seine eigenen schmerzhaften und finsteren Stunden, Stunden die oft voll von grossem Kummer sind, und die einem sehr unerträglich sind. Man hat das Gefühl das dies einem vollkommen niederdrückt, und man ist kurz davor aufzugeben.
In diesen Kummervollen Stunden, muss man sicher aufpassen, dass man nicht auf einen falschen Weg gerät. Man bekommt falsche Eingebungen, wo einem gesagt wird, man sei der letzte Dreck, oder man solle aus Scham, der Kirche fernbleiben.
Oder auch man hätte nicht das Recht, in eine solche Kirche zu gehen.
Ich glaube daran, dass man unbedingt um Trost bitten sollte, dann fallen einem plötzlich wichtige Sätze von Christus ein. Sie wissen bestimmt, das Christus zu einer Gruppe von Leuten sagte:“ Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“
Aber niemand warf einen Stein, und man schwieg.
Ich glaube einfach, dass einem nur schon das helfen kann, dass man nicht alleine ist, und andere sicher nicht den heiligen Schein gepachtet haben.
Aber wenn wir an das Sühnopfer denken, so wissen wir, das er uns genau kennt, man sollte sich nicht vom Widersacher überwältigen lassen, sondern sein Herz zum Herrn emporheben. Ich glaube daran, dass er dann ein Einsehen und auch Verständnis für uns hat.
Er hat für unsere Sünden so selbstlos gelitten, so dass er uns nicht ohne Trost zurücklassen wird.
Ich merke es selber, das es oft Dinge gibt und gab in meinem Leben, die oft mit unerträglichem Kummer verbunden sind, Dinge die man schwer bereut, und man sie besser nicht getan hätte.
Gerade dann durfte auch ich feststellen und spüren, dass er einem Sanft in die Arme nimmt, und einem Kraft Mut und Segen gibt.
Ich darf wirklich sagen und bezeugen, dass dies so ist, dass ist unbeschreiblich, wenn man so etwas spüren darf.
Man spürt dann klar, dass wir alle Kinder Gottes sind, und wir einen Erlöser haben, der uns befreit, und er unser Erretter und gütiger Gott ist.
Ich bin dankbar, dass man in schweren Situation, auch wenn das Herz voll mit Kummer und Angst ist, das wir auf ihn zählen können, und genau diesen wohltuenden Trost spüren dürfen, so spüren wir, das er uns alle liebt, und er möchte das wir uns zu ihm bekennen und ihm klar nachfolgen.
Wie Schafe die dem Hirten nachfolgen, es gibt Schafe wie ich oder vielleicht auch sie, Schafe die vom rechten Weg abkamen. Der Hirte rief uns mehre Male, erst hörten wir es nicht, aber dann hörten wir ihn, und kamen so wieder in die Herde zurück!
Man muss sich nicht minderwertig und wertlos oder schmutzig vorkommen, man spürt und merkt, dass man dazugehört, und umkehren darf!
Ich bin sehr dankbar für diese Kirche und für unseren Herrn, der immer für uns da ist!
Ich möchte ihnen allen eine gute Woche wünschen
Ihr
Rolf Schweizer


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