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Sonntag, 14. Juni 2015

Gegensätze



In der Kirche gibt es Mitglieder, die schon ihr ganzes Leben in der Kirche sind, es gibt auch welche die später dazukamen, so wie ich!
Es war bei mir mit Dreizehn Jahre, wo ich die Kirche kennenlernte, ich verstand vieles nicht, muss ich zugeben, ich fiel leider mit achtzehn Jahre wieder ab.
Ich bildete mir ein, dass ich ohne die Kirche freier bin, und quasi mehr Spass habe am Leben, wenn ich alle Regeln brach, und mir einbildete das nichts folgen haben würde und man quasi nur für heute leben würde.
Ich gewöhnte mir viele schlechte Angewohnheiten an, von denen man nur wieder schwer loskommt.
Ich bemerkte sehr spät, dass ich auch nicht mehr ohne diese Angewohnheiten konnte, und so vieles schwieriger geworden ist.
Mein innerer Frieden war plötzlich verschwunden, und vieles wurde schwieriger, man stand wie in der Luft auf einmal.
Es dauerte viele Jahre, bis ich merkte, dass mir, die Kirche und der Glauben fehlte.
Ich wurde älter und reifer, und merkte, dass ich unbewusst wieder auf die Suche der Wahrheit war.
Was für ein Sinn hat das Leben, gibt es einen Gott, als diese Dinge wollte ich einfach wissen und vieles mehr!
Durch einen Zufall kam es, dass ich hier in St.Gallen, wieder anfing zu gehen.
Ich bemerkte plötzlich ganz stark, dass hier ein starker Geist spürbar ist, und ein sehr starken inneren Frieden, den man auf einmal klar verspürt.
Das war es, was mir so gefehlt hatte im Leben, gerade wenn vieles auf der Arbeit oder in der Familie nicht immer so läuft wie es sollte, gerade die Kirche gab mir wieder den Trost und die Kraft zurück die ich all die Jahre vermisst habe.
Ich durfte wie sie jetzt sicher bemerkt haben, so klar diesen Gegensatz erkennen im Leben.
Ich durfte die Kirche als etwas sehr Schönes und haltgebendes kennenlernen, und als etwas sehr behutsames und liebevolles, was mir immer wieder neue Kraft gibt im Leben.
Es hilft mir diese verrückte Welt zu verstehen, ich durfte erleben wie es ist, wenn man geführt wird vom Heiligen Geist, oder wenn man von ihm getröstet wird.
Ich bekam mit viel Geduld auch plötzlich eine perspektive und Motivation im Leben.
Es gab in letzter Zeit viele schwere Erlebnisse, wo ich viel Trost und Hilfe bekam, ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es wohl ohne die Kirche oder die Hilfe des Herrn gewesen wäre.
Wenn ich vergleiche mit meinem Leben ohne die Kirche und mit, so weiss ich eines klar, die Kirche ist ein fester Bestandteil in meinem Leben geworden, der nicht mehr wegzudenken ist für mich.
Mir wurde auch bewusst, dass wir alle Kinder Gottes sind, und eine solche Gewissheit ist für mich auch das schönste Kompliment, was ich bekommen kann.
Ich erfahre die Kirche als etwas zwangloses, und als etwas sehr liebevolles, wo man freie Entscheidungen trifft, und wo man gerne dazulernt, und den Wunsch entwickelt zu dienen.
Wenn man die Nähe des Herrn spürt, so ist das etwas, was man nie mehr missen möchte, kein Gefühl auf dieser Welt, kann einem so ein Gefühl vermitteln.
Gerade ein Mensch wie ich weiss das sehr gut, und habe genug Dinge erlebt, die sicher mit der Führung und Hilfe des Herrn, anders und besser gelaufen wären, ich hätte die Kirche gerne als Kind kennengelernt.
Wenn ich an das Sühnopfer denke, so spüre ich, dass es wahr ist, und das es etwas sehr kostbares ist,
das Sühnopfer lies mich erkennen, Christus weiss wie es uns geht, und wie sich schwere Sachen anfühlen. Ich weiss so, dass er das alles genau kennt, ich darf mich so geborgen fühlen, weil er das genau weiss und er unser Erlöser ist!
Ich bin sehr dankbar für das Sühnopfer, und ich möchte es gerne noch besser verstehen und anwenden lernen.
Mir ist klar, dass ich in meinem Leben vieles falsch gemacht habe, aber meine Entscheidung , wieder in die Kirche zu gehen, und mir ein Zeugnis zu erarbeiten, war die beste Entscheidung, die ich getroffen habe in meinem Leben.
Ich möchte ihnen mein Zeugnis geben, dass ich an Christus und an das Sühnopfer mit meinem ganzen Herzen glaube, und spüre dass dies die wahre Kirche ist. Ich bin dankbar für dieses Zeugnis, ich liebe die Kirche und den Herrn sehr.

 Ich möchte ihnen allen eine sehr gesegnete Woche wünschen
Ihr 
Rolf Schweizer

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