Ich möchte ihnen gerne ein Beispiel erzählen, ich weiss nicht ob sie das wissen, aber am 2.Februar, war der Murmeltiertag. Das ist ein kulturelles Ereignis was an mehreren Orten in der USA gefeiert wird. Besonders aber in der Ortschaft „Punxsutawney“ Das geht so:
Um eine
Vorhersage über das Fortdauern des Winters zu treffen, werden öffentlich und
teilweise im Rahmen von Volksfesten Waldmurmeltiere zum ersten Mal im Jahr aus
ihrem Bau gelockt. Wenn das Tier „seinen Schatten sieht“, d. h. wenn die Sonne
scheint, soll der Winter noch weitere sechs Wochen dauern.
Darüber gab
es auch einen Spielfilm, der mich einfach zum Nachdenken brachte.
In diesem
Film ging es darum, dass ein Reporter in diese Ortschaft fahren muss, um dort
einen Bericht zu machen, über dieses Festival.
Er hatte
dazu absolut keine Lust, und tat dies mit grosser Abschätzung, am nächsten
Morgen wachte er wieder an diesem 2.Februar auf. Und der Tag wiederholte sich
und er verstand erst nicht worum es ging.
Mit der
Zeit, merkte er, dass sich dieser Tag immer wiederholte, und nichts was er tat
folgen zu haben schien. Er fing an Sachen zu stehlen usw, und trieb das solange
wie ihm das gefiel. Aber mit der Zeit wurde ihm das zu langweilig und er hatte
genug davon.
Aber dieser
Tag wiederholte sich immer und immer wieder, er wollte dann plötzlich dem ein
Ende setzen, indem er versuchte sich umzubringen, aber es gelang ihm nicht, und er wachte wieder am 2.Februar auf. Er
bemerkte gar nicht, dass ihm seine schlechten Charakter Eigenschaften
eigentlich die ganze Zeit ihm Wege waren. Er merkte dann auf einmal, dass er
etwas an sich ändern muss, um sich besser zu fühlen, oder um etwas ändern zu
können. Er fing an dazuzulernen, und fing an selbstlos Leuten zu helfen. Und
plötzlich fing er an sich besser zu fühlen, bis er eines Tages aufwachte, und dieser
lange Tag endlich vorbei war. Und er so aber ein besseres Leben hatte.
Dies ist
sicher nur ein lustiger Spielfilm, aber dieser Film brachte mich sehr zum
Nachdenken, wie würde ich damit umgehen, und vor allem was würde ich dagegen
unternehmen?!
Man realisiert,
das man früher sicher auch die Situation ausgenutzt hätte, und auch Blödsinn
gemacht hätte, aber später hätte man sicher gemerkt, dass dies einem nicht
glücklich macht.
Es war so,
dass ich selber zu denken anfing, dass ich in einem solchen Murmeltier Tag
gefangen bin.
Am Anfang
dachte ich erst, dass man sich nicht wehren kann, oder dass es keinen Sinn hat,
aber dann merkte ich oder merke ich, dass es wirklich gut ist, wenn man etwas
ändern möchte, und an sich arbeitet, und auch für andere da ist um gutes tun zu können!
Ich glaube
heute dass so etwas glücklich macht, und dass der Vater im Himmel uns das ganz
klar beibringen möchte. Das wir dazulernen müssen, und uns entwickeln müssen,
um glücklich zu werden.
Es braucht
Geduld, Durchhaltevermögen, und Glauben, aber ich möchte ihnen gerne
bestätigen, dass dies wirklich einen Sinn macht, und man so aus so einem
Murmeltiertag entkommen kann, auch wenn man das Gefühl hat, es wäre
Aussichtslos.
Ich glaube
daran, dass wir in der wahren Kirche sind, und das Christus unser Erlöser ist,
ich bin sehr dankbar, dass ich heute in der Kirche sein darf, und weiter dazu
lernen kann und darf.
Wie sie
sehen, kann einem auch ein Spielfilm zum Nachdenken bringen, und dieser brachte
es fertig, dass ich anfing nachzudenken, wo ich stehe.
Aber auch
ist klar, dass ich das erst anfing, als ich wieder in der Kirche mitmachte.
Ich glaube daran, dass auch sie sicher sich gefragt haben, wo stehe ich, oder wie kann ich das verändern.
Ich glaube daran, dass auch sie sicher sich gefragt haben, wo stehe ich, oder wie kann ich das verändern.
In diesem Sinne möchte ich ihnen eine gute Woche wünschen!
Ihr
Rolf Schweizer



