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Samstag, 5. März 2016

Wie man andere und sich selbst mit dem Gebet befreien kann!



Wir lernen das schon als kleines Kind, dass man immer regelmässig beten und sich beim Vater im Himmel bedanken soll und dass man das auch vor allem will!
Nicht weil man muss, sondern weil es ein Herzensbedürfnis ist, mit dem Vater im Himmel zu sprechen!
Gerade ich lerne wie wichtig das tägliche Gebet ist, gerade nach dem Aufstehen, und wenn man abends ins Bett geht. Aber auch am Tag, wo man versucht, geistig und gedanklich beim Herrn zu sein, und dann seine Nähe spüren darf, ist das etwas sehr wertvolles, und unverzichtbares für mich.
Wir nehmen auch andere Leute ins Gebet, Leute, die es nicht gut haben, und Hilfe brauchen.
Aber vielleicht neigen wir oft dazu, nur für Leute zu beten, die wir mögen. Aber es gibt vielleicht auch Leute in ihrem Leben, die sie nicht mögen, oder Leute die ihnen sehr wehgetan haben.
Es sind oft Dinge, die einem verärgern oder einem schlechte Laune bringen. Aber die Nächstenliebe sagt aus, dass wir alle unsere Mitmenschen lieben sollen, so wie es Christus tat.
Gerade bei seiner Kreuzigung und beim Sühnopfer, zeigte er uns wie sehr er uns alle sehr liebt, und wie er möchte, dass wir alle durch ihn befreit sind. Auch als sie ihn beschimpften, ihn anspuckten, lies er sich nicht davon abbringen, er ertrug all diese furchtbaren Sachen nur für uns. Eine Sache die mich oft sehr zum Nachdenken bringt, und ich mich frage, wie er sich dabei gefühlt haben muss, und er trotz alledem so viel Liebe für uns hatte. Ich bewundere ihn sehr, und bin ihm dankbar.
Das Sühnopfer glaube ich inspiriert uns alle auch sehr, es spornt uns alle auch an, für Leute zu beten, die man nicht so gerne mag, oder sogar jemand, der ihnen weh getan hat.
Das ist sehr schwer muss ich zugeben, es kostet Überwindung, aber wenn wir die Gedanken auf unseren Erlöser und Herr richten, dann fällt es uns leichter, es ihm gleichzutun.
Meiner Erfahrung nach, die ich machen durfte, ist es, dass einem die Last leichter gemacht wird, die bösen Gedanken weichen sofort, und man merkt, warum dieser Mensch so ist, und man ihm vergeben kann!
Man stellt fest, dass die bösen Gedanken verschwunden sind, und so das Sühnopfer auch seine wunderbare Wirkung zeigt.
Gerade wenn man spürt, dass man es von Herzen will und für eine Person beten möchte.
Es ist eine grosse Befreiung von negativem Denken, was einem schlussendlich nichts bringt, und einem im Fortschritt behindert. Man weiss ja, gutes kommt vom Herrn, und schlechtes vom Widersacher.
Oft glaubt man, dass man vor allen Angriffen gefeit ist, weil man denkt, dass man alle Grundsätze vom Evangelium kennt, aber genau das ist immer sehr gefährlich. Jeder weiss, dass man selber immer Schwachpunkte hat, die immer angreifbar sind. Und genau da versucht der Widersacher uns zu erwischen. Aber das sollte uns nicht entmutigen, gerade weil wir Glaube an den Herrn haben, und wenn wir oft und intensiv beten, und auch das wir beten, dass wir vor Versuchungen beschützt werden, so ist es wunderschön, wenn wir diesen Schutz bekommen.
Ich möchte ihnen mein Zeugnis geben, dass diese Worte wahr sind, und ich selber spüren darf, dass es so ist. Es macht mir immer Freude, durch eigene Erfahrungen zu lernen, und auch schreiben zu dürfen.
Probieren sie es doch mal aus, und beten sie für jemand, der ihnen vielleicht nicht so gut gestellt ist, sie werden es nicht bereuen.

In diesem Sinne
Ihr
Rolf Schweizer


 




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