Jetzt an Ostern ist es soweit, wir denken an unseren Herr
und Erlöser Jesus Christus, wie er für uns gelitten hatte, und alle Sünden auf
sich genommen hatte. Er starb für uns, damit wir wieder auferstehen können, und
Körper und Geist wieder vereint werden können.
Gewiss denken wir nicht nur an Ostern daran, sondern das
ganze Jahr!
Eine sehr wunderbare Sache, wo wir klar spüren und
wissen, dass es nur durch Christus geht!
Gerade in Johannes 11:25 sagt er eindrücklich:
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich
glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“
An Ostern feiern wir nicht nur die Auferstehung von
Christus, sondern die auch von allen Menschen, die durch Christus bewirkt
wurde.
Gerade wenn wir glauben an ihn haben, und uns Gedanken
machen, wie er wohl gelitten haben mag für uns. Oder wenn wir uns versuchen in
ihn hineinzuversetzen, ich glaube dass dies fast nicht möglich ist. Aber ich
versuche mir oft vorzustellen, wenn ich dabei gewesen wäre, man hätte ihn
gefragt, was man denn hätte tun können. Ich glaube dass wir sicher versucht
hätten, ihm beizustehen und ihn zu unterstützen.
Ich glaube sehr daran dass das Sühnopfer etwas sehr
wunderbares ist, was uns befreit, wenn wir ihm versuchen nachzufolgen und von
unseren Sünden umkehren.
Aber ich glaube und fühle, dass er genau weiss wie es uns
geht in diversen Situationen, und so fühlt man sich nicht alleine und man fühlt
sich ihm verbunden. Gerade das habe ich früher oft vermisst, und gerade als man
nur an das weltliche dachte, kamen einem oft manche Dinge unlösbar vor.
Aber gerade jetzt, wo man versucht das Sühnopfer zu
verstehen, und darüber nachzudenken, so spürt man, dass er da ist, und alles durchlitten
hat für uns. Eines ist sicher, ein normaler Mensch hätte das nicht tun können,
wenn er es nicht getan hätte, dann wären wir alle verloren.
Ich bin sehr dankbar für ihn, und merke wie er ein sehr
wichtiger Teil in meinem Leben geworden ist und das man gar nicht mehr ohne ihn
sein will.
Gerade in einer Zeit wie heute, wo leider auch abfällig
gesprochen wird über ihn, oder wenn man sich gar über ihn lustig macht, das ist
etwas, was einem abstösst.
Aber selbst als er gekreuzigt wurde, und ihn die Leute
verspottet und verhöhnt haben, rief er zum Vater im Himmel:
„Vater, vergib
ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Das ist etwas was ich sehr bewundere, dass man selbst in
so einer Situation so viel Nächstenliebe hat, wie kein anderer.
Ich möchte mir gar nicht ausdenken, wie ich wohl reagiert
hätte, und ob ich auch so viel Nächstenliebe gehabt hätte. Aber eines ist
sicher, wir können immer von ihm lernen, und versuchen es ihm Leben ihm
gleichzutun.
Der Herr fasste es später in Worte was dort alles
geschah:
„[Das] Leiden ließ
mich, selbst Gott, den Größten von allen, der Schmerzen wegen zittern und aus
jeder Pore bluten und an Leib und Geist leiden.“
Ich bin sehr dankbar was er für uns getan hatte, ich
glaube wenn ich das hätte mit ansehen müssen, man hätte das gar nicht ertragen
können. Es wäre sicher sehr schwer gewesen, gerade wenn man gewusst hätte wer
er ist, und man sich gewünscht hätte, mit ihm zu reden, oder ihm nachzufolgen.
Aber durch unser Evangelium haben wir diese Möglichkeit,
und wir dürfen dann den Geist spüren, was etwas sehr Schönes ist.
Ostern ist für uns alle ein Wunder, wo wir an ihn denken,
und ihn würdigen.
Ich möchte ihnen allen schöne Ostern wünschen!
Denken sie daran, dass diese Wochenende die Uhren eine
Stunde vorgestellt werden, von Samstag auf Sonntag!
Ihr
Rolf Schweizer
