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Donnerstag, 14. April 2016

Bin ich das, für was ich mich entscheide?



Im Leben gibt es Phasen, da fragt man sich, bin ich das was andere Menschen aus mir gemacht haben, oder bin ich das, was der Herr aus mir gemacht hat.
Gerade wenn man nicht in der Kirche ist, und keine geistige Nähe und Hilfe hat, dann besteht oft die Gefahr, dass man irgendwelche Unarten von anderen annimmt ohne es zu merken. Man findet das normal und es stört einem nichts dabei, man wird unbemerkt zu dem was andere schon sind. Man flucht genauso, und man eignet sich auch ein Suchtverhalten an. So nach dem Motto, jeder hat halt ein Laster, und da sei auch nichts Schlimmes dabei.
Aber wir Menschen haben ja die freie Entscheidung bekommen auf unserem Lebensweg, so dass der Herr sehen kann, wenn wir nicht in der Nähe von ihm sind, wie wir uns entscheiden.
Manchmal ist man einfach zu schwach, oder man ist noch nicht reif dafür, und man versteht die Lehren nicht, man verwirft sie, weil sie einem zu unbequem sind. Gerade als Teenager denkt man leider, dass man doch alles mitmachen müsse, was andere tun, ohne an die Folgen zu denken. Man denkt dass man alles im Griff hat, und man jederzeit damit aufhören kann. Aber das ist oft bildlich gesprochen, wie man unbemerkt von einem Strick gebunden wird. Man merkt es erst wenn es schon zu spät ist, und man zu einem Sklaven geworden ist.
Ich glaube dass der Herr es möchte, dass wir freie und glückliche Menschen sind und sein können. Er gab uns zum Beispiel das Wort der Weisheit, um uns frei zu machen, von all dem was uns bindet oder krank macht. In jungen Jahren versteht man dies oft nicht, und man meint, dies wäre doch nur eine Schikane, die einem davon abhält Spass zu haben.
Aber das ist ein trügerischer Gedanke, der uns der Widersacher eingibt, man solle für heute leben, ohne an morgen zu denken. In der Schule macht man hemmungslos überall mit, und man denkt, dass man dazugehört. Nur leider gehören wir dann nicht mehr in der Herde des Herrn dazu. Man hat sich unbewusst entschieden, oft merkt man dies leider nicht.
Bei mir war es in jungen Jahren leider so, man rauchte heimlich auf dem Schulweg, und man fand das Cool, und rebellisch. Ich merkte gar nicht, dass ich in kürzester Zeit, schwer abhängig wurde. Ich entfernte mich so auch immer mehr von der Kirche, weil für mich das alles immer mehr fremd wurde. Der grosse und breite Weg, war zu verlockend. Ich spürte all die ganzen Jahre, dass einem dies gar nicht glücklich machte, und man gar nicht mehr frei war. Die Sucht bestimmte alles in meinem Leben, man war also zum Sklaven geworden.
Am Anfang ist der breite Weg immer verlockend und einfach, aber er führt ins Verderben und ins Unglück. Das ist es was ich klar bezeugen kann, gerade wenn alles so einfach scheint, so wird das Unglück immer grösser.
Auf meinem Lebensweg durfte ich aber klar spüren, wenn wir versuchen Christus nachzufolgen, und versuchen ihn zu verstehen, dann beginnt man ihn und seine Gebote lieben. Man spürt das dies der Weg zum Glücklich sein ist, und man ist frei wenn man sich an die Gebote hält.
Der Weg der Umkehr ist sehr schwer, aber es lohnt sich, gerade in der Kirche hilft man sich gegenseitig, und man bekommt Mut es zu wagen!
Ich kämpfte jahrelang gegen diese Sucht an, ich war ein sehr starker abhängiger Raucher geworden. Menschliche Hilfe versagte kläglich, alles was ich unternahm bisher, scheiterte kläglich. Die Sucht hatte einen so grossen Platz in meinem Leben eingenommen, dass ich davon nicht ablassen konnte.
Viele meinen, dass Zigaretten einem beruhigen, dabei ist es ein grosses Nervengift, was aus einem einen anderen Menschen macht, man hat schwache Nerven und ist gereizt!
Aber es gab trotzdem einen Weg, es gibt einen Leitfaden der heisst: „Genesungsprogramm für Suchtkranke“. Ich betete oft verzweifelt, was ich denn tun könne, um davon loszukommen. Mir fiel durch Zufall dieser Leitfaden in die Hände, man musste Schritt für Schritt zwölf Schritte durchlaufen, und intensiv daran arbeiten. Man versucht zu erkennen, warum man raucht, und was dies ausgelöst hat. Ich merkte unbewusst, dass bei jedem Schritt, den man durchgearbeitet hat, man sich anfing zu ändern. Man bemerkte oft viele Fehler an sich, die man so ausmerzen konnte. Und man gestand dem Vater im Himmel ein, dass es ohne seine Hilfe nicht geht. Man legt sein Herz in seine Hände, wo er klar entscheidet, in welche Richtung es geht. Bei diesem Schritt merkt man, dass man ihm voll und ganz vertrauen kann und muss, und er so die Gelegenheit bekommt, uns Schritt für Schritt, die schlechten Dinge von uns zu nehmen. Dies passierte auch bei mir, und erst vor kurzem spürte ich, dass ich es jetzt probieren kann, das Rauchen zu lassen. Und es funktionierte mit der Hilfe des Herrn, nicht ich machte das, sondern ganz klar der Herr!
Ich probierte es, und ich tat meinen Teil dazu, dann spürte ich auf eine herrliche Weise, dass der Herr dann seinen Teil dazu tat. Ich bin nun endlich vom Rauchen befreit, mit Hilfe des Herrn, und ich kann ihnen wirklich sagen, dass es wunderschön ist, dies nicht mehr zu brauchen.
Man erlebt alles ganz anders, und man erlebt alles viel bewusster, und man spürt dieses wunderbare Freiheitsgefühl!
Ich kann nur jedem raten, niemals mit solchen Dingen anzufangen, es macht nicht glücklich und frei! Man ist nur ein Sklave davon, man ist auch nicht Cool wenn man das macht. Ist Lungenkrebs wirklich cool? Ich glaube nicht, ich bezeuge ihnen, dass ich glaube, dass das Sühnopfer wirklich wahr ist, und es in jedem von uns wirksam werden kann, wenn wir unseren Teil dazu tun, und unser Herz dem Vater im Himmel hingeben.
Ich bin sehr dankbar in dieser Kirche zu sein, und glaube sehr daran dass dies die wahre Kirche ist!
Wir sind wirklich frei wenn wir uns an die Gebote halten, und das Wort der Weisheit einhalten. Und diese sehr schöne Freiheit, macht einem glücklich und Frei!

Ihr
Rolf Schweizer






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