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Donnerstag, 5. Januar 2017

Hört er uns, wenn wir ihn brauchen?



Manchmal gibt es Zeiten im Leben wo man verzweifelt ist, und man darauf hofft, gehört zu werden vom Herrn. Wir haben eine bestimmte Vorstellung, wie diese Hilfe aussehen kann oder muss.
Nur oft sind wir enttäuscht, wenn es nicht genau das ist, was wir selber erhofft haben, in unserer Not, oder Verzweiflung.
Aber in solchen Momenten, wenn man sich fragt, warum hört er mich denn nicht, gerade da, und das durfte ich auch dankbar erleben, kam es einfach anders, und ich spürte das dies seine Antwort war. Es kam nicht genauso wie ich es mir gedacht hatte, aber die Hilfe kam, und ich durfte die starke Hand des Herrn erleben. Ich glaube wir müssen verstehen lernen, dass der Herr allwissend
Ist, und uns selbst und unser Leben besser kennt, als wir das kennen. Manchmal eine schwere Vorstellung, aber es ist so, wenn wir lernen ihm zu Vertrauen, dann fällt es uns leichter, zu akzeptieren, dass es anders gekommen ist. Aber man spürt immer, dass er einem nie alleine lässt, auch der Heilige Geist, der auch als Tröster für uns da ist, lässt einem in schweren Zeiten spüren, dass man nicht alleine ist. Man kann so grossen Halt finden, ohne diese Hilfe und Trost wäre ich viel und oft verloren gewesen. Ich durfte das in vielen Situationen erleben, und aber immer diesen schönen Halt spüren, den man im Herrn haben darf.
Auch im Gebet sind wir sicher oft so, dass wir gerne für Leute beten, die uns nahestehen, oder mit denen wir eine gute Bindung haben.
Wenn wir in den Schriften nachlesen, so lässt der Herr uns erkennen, dass er alle Menschen liebt, wirklich alle. Er verlangt auch von uns, dass wir unsere Feinde lieben sollen, ein Gedanke der uns sicher schwer fällt in unserem Lebensweg. Wir sollen wirklich für Leute beten, die uns auch noch hässliche Dinge angetan haben, oder ihnen zu verzeihen.
Im ersten Augenblick ein unlösbarer Gedanke, aber auch das, kann man mit der Zeit verstehen lernen.
Im Grunde sind wir doch alle seine Kinder, aus diesem Grunde nennen wir uns doch in der Kirche Bruder und Schwester.
Mir selber passiert dies oft in meinem Leben, vor allem im Berufsleben, da gibt oder gab es Leute, die einem nicht immer gut gesinnt waren, und einem gerne geschadet haben. Diese Leute hatten oder haben aber auch immer einen sehr guten Kern, den ich nach Jahren kennenlernen durfte.
Oft findet man Sachen, für die es dann eine klare Erklärung gibt, oder warum diese Person so ist, oder waren wir in gewissen Charakterlichen Dingen, selber das Problem?
All das kann sein, wenn wir uns das klar fragen, aber es lässt uns klarsehen, und anders über Leute urteilen, gerade wir als Mitglieder, haben in unserem Glauben gelernt, nicht zu pauschalisieren, oder jemand gleich in einen Topf zu werfen, ohne ihn richtig zu kennen.
Wenn wir aber im Gebet sind, und auch für Leute beten, die uns nicht sehr nahestehen, oder eben auch sogar Leute die uns feind sind, dann werden wir erfahren, wie der Herr uns mit sehr viel Liebe segnet. Auch ich durfte das dankbar erfahren, und merken, dass man dies auch versuchen muss.
Das ist sicher manchmal eine harte Schule, aber so durfte ich sehr stark spüren, dass er mich gehört hat, und er mir auf seine Weise hilft.
Aber eines weiss, gerade diese liebevolle Hand, hilft uns sehr in unserem Leben, es zu meistern, und es durchzustehen. Es gibt nicht nur schwere Dinge im Leben, es gibt auch oft schöne Sachen.
Manchmal muss man auch mal stehenbleiben, und sich umsehen, vielleicht entdeckt man gerade etwas Gutes, worin einem der Herr gesegnet hat.
Am wichtigsten ist es auch, dass wir ihm danken dafür, wenn wir die Segnung erkannt haben.
Gerade ich habe das noch stark zu lernen, ich neige gerne dazu, negativ zu denken, und nur schwarz zu sehen, aber ich habe dank der Kirche und den Schriften gelernt, wachsam zu sein, und zu spüren, wenn es eine Segnung ist.
Ich hoffe und wünsche es ihnen, dass auch sie das Erkennen durften, wenn sie eine Segnung erhalten haben, und wie der Herr ihr flehen gehört hat.
Ich möchte ihnen mein Zeugnis geben, dass ich wirklich spüre und merke das der Herr lebt und immer da ist für uns. Mag es uns vielleicht nicht immer klar sein, warum Dinge so sind, aber durch ihn werden wir es irgendwann wissen und merken.
Ich wünsche ihnen noch eine gute Zeit!
In diesem Sinne
Ihr
Rolf Schweizer

PS. Wenn sie mir schreiben wollen, und mir ihre Empfindung oder Kritik mitteilen möchten, dann tun sie das einfach ungeniert: rolfs@bluewin.ch






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