Dies ist keine offizielle Seite der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Die richtige Richtung erkennen



Manchmal gibt es Zeiten im Leben, da fühlen wir uns alleine oder missverstanden, man denkt, dass man vollkommen alleine dasteht. Man versucht alles Mögliche aber nichts scheint zu funktionieren.
Das Böse möchte uns eingeben, dass alles keinen Sinn macht, und man vollkommen alleine sei. Man solle einfach aufgeben, und es gar nicht mehr probieren.
Manchmal scheint dieser Gedanke verführerisch, aber wenn man sich das alles genau überlegt, besonders wenn man beide Seiten kennt so wie ich, dann weiss man, was man an der Kirche hat.
Ich glaube man wiegelt ab, wie war es als ich nicht zu der Kirche ging, und wie ist es, jetzt, wenn ich zu der Kirche gehe.
Wenn wir uns bemühen, und uns klar wird, dass der Herr jeden Tag da ist, und er uns inspiriert und hilft, so können wir dankbar erkennen, dass er immer da ist.
Besonders früher wo man dachte, man wäre frei, da war man vermutlich wirklich alleine und alles andere als frei, man war allem ausgeliefert. Ein furchtbarer Gedanke wir mir heute scheint, aber mir ist klar, dass das alles vergangen ist. Und die Kirche und das Evangelium nun ein Teil des Lebens geworden ist, ohne den man auch gar nicht sein möchte, und man vorwärts gehen kann und es jetzt besser machen kann, und das vergangene ruhen lassen kann.
Es gibt sicher auch Dinge die man missversteht in der Kirche, oder im Tempel, aber es wird immer klar gesagt, dass man immer wieder gehen kann, und dass man trotzdem alles Schritt für Schritt lernen kann.
Vielleicht neigen wir zu glauben, wenn wir im Tempel gewesen sind, und alles gesehen haben, dass wir ab jetzt alles können müssen und bei einem Fehltritt alles vorbei ist. Ein Gedanke der einem vollkommen verrückt macht, muss ich zugeben, aber so ist es nicht. Auch da verlangt der Vater im Himmel von uns, dass wir die richtige Richtung erkennen, und darauf weitergehen. Wir können auch da Schritt für Schritt lernen, und nicht wie ich dachte früher, dass bei jedem Fehltritt, gleich das Höllenloch zuwinkt. Bei solchen Gedanken ist es gut, wenn wir uns über das Sühnopfer Gedanken machen, er nahm alles auf sich, so dass wir wieder zum Vater im Himmel zurückkehren können.
Wenn er sieht, dass noch nicht alles klappt, so hilft er uns trotzdem weiter, wenn wir uns gebetsvoll bemühen, und so wird uns auch der Vater im Himmel jeden Tag die Gelegenheit geben, es zu versuchen.
Der Vater im Himmel gab uns sehr viele Hilfsmittel auf der Erde, die uns helfen, dass wir den Weg nicht verlieren. Das Priestertum, das Sühnopfer, der Heilige Geist, das Buch Mormon, die Gemeinde usw.
All diese Dinge helfen uns auf unserem Erdenleben, dass wir die richtige Richtung nicht verlieren. Gerade ich habe oft Schwierigkeiten gehabt, oder habe sie noch, dass man gleich am Anfang alles können möchte, und wenn etwas schiefläuft, dann gibt man gleich auf. Aber diese Schwachheiten kann ich gut bewältigen, indem ich die Gespräche suche, und auch andere mich an ihren Erfahrungen teilhaben lassen.
So sehe ich das andere auch sich mit Gewissen Dingen Probleme gehabt haben, aber wenn man sich nur jeden Tag bemüht, es gut machen zu wollen, so kann ich nur bestätigen, dass alles gut wird.
Jeden Tag kann der Herr uns segnen, wenn wir es bemerken, und vor allem wenn wir ihm dankbar sind und ihm danke sagen, so können wir ganz stark seine grosse Liebe spüren. Hören sie nicht auf das Böse, was uns auch ein Gefühl der Sinnlosigkeit geben möchte, er möchte nur, dass wir kurz vor dem Ziel aufgeben. In der heutigen Zeit ist das Evangelium ein grosser Segen, gerade in der heutigen Zeit, wo viele Gefahren lauern, kann der Herr uns beschützen und führen, wenn wir es nur wollen.
Auch wenn es nicht immer so kommt, wie wir es wollen, der Herr weiss was wir bedürfen, und auch weiss er, was wir hier auf der Erde tun und erfüllen müssen. Ein beruhigender Gedanke ehrlich gesagt, zu wissen, dass jemand da ist, der diese Gewissheit hat, und das man so nicht scheitern kann.
Nichts kann so traurig sein, und einem unglücklich machen, wenn man diese ganze Perspektive nicht hat, und nur in den Tag hineinlebt. Besonders am Ende des Erdenlebens, denken viele das nun alles vorbei ist, und alles keinen Sinn mehr macht. Aber genau da ist der Glaube ein grosses Licht, wir können uns vorbereiten, an einem anderen Ort zu sein, und das wir wieder beim Vater im Himmel sein können. Als jugendlicher hörte ich eine Äusserung in einem Lied, „Ich schlafe wenn ich Tod bin“.
Nicht gerade motivierend muss ich zugeben, ein trostloser Gedanke, wenn wir nur auf die Erde gekommen wären, um nur Party zu machen, und wenn alles vorbei ist, dann knipst einer einfach das Licht aus. Ich bin dankbar, dass ich dank der Kirche eine grosse Motivation haben darf, und auch die Gewissheit zu haben, dass uns der Vater im Himmel so sehr liebt, dass er so seinen Sohn für uns hingab. Ich durfte oft spüren, in schwierigen Situationen, dass er da war und ist, und er mich geführt hatte.
Etwas was ich mir einfach immer sagen muss ist, ich habe nun die richtige Richtung, ich bleibe in dieser Richtung, weil sie mich einfach Glücklich macht. Und das möchte ich ihnen klar bezeugen, wenn man sich versucht an die Gebote zu halten, und man versteht wofür sie stehen, dann fängt man an diese Sache sehr zu lieben und zu schätzen. Wie Alma schon sagte, „Schlecht zu sein, hat noch nie jemanden glücklich gemacht.“
Versuchen sie doch auch in der richtigen Richtung zu bleiben, sie werden sehen, es wird sie glücklich machen, ein Glück und eine Freude die uns in das Herz und Seele dringt. Ich bezeuge ihnen das ganz klar.









ABONNIEREN DER ELEKTRONISCHEN GEMEINDEZEITUNG

Bitte hier die E-Mail-Adresse eingeben:

Die Bestätigungs-E-Mail wird zugestellt von FeedBurner