Haben sie auch schon das Gefühl gehabt, dass sie in
diesem Leben gar nicht viel erreicht haben. Oder das sie vielleicht sogar nicht
viel nützliches tun konnten. Gerade in der Jugend denkt man sich, man habe doch
unendlich viel Zeit, und man hat Zeit und Musse sich das Beste herauszusuchen.
Aber überlegen sie sich einmal was Christus in seinem
Erdenleben getan hat, er hatte anderen Leute gedient, und sie belehrt und
geheilt. Er tat gutes anderen Menschen, um sie zum Glauben an ihn zu bringen.
Nun mag man sich denken, wie soll ich denn das machen, oder ich wage es nicht,
mich mit Christus zu vergleichen.
Aber Christus tat dies, um uns zu ermutigen, es ihm
gleich zu tun, er gab uns jede Menge Beispiele, die wir so auch tun können in
unserem Alltag.
Wenn wir in uns den Wunsch entwickeln, dass wir es ihm
gleichtun möchten, so wird der Herr uns im Alltag immer eine Gelegenheit geben,
anderen Leuten zu dienen.
Manchmal braucht es gar nicht viel, einsame Leute,
brauchen oft jemand, der ihnen zuhört und ihnen hilft. Oder andere die Krank
sind, brauchen vielleicht Hilfe im Haushalt usw.
Der Herr gab uns die richtigen Talente, die anderen eine
grosse Hilfe sein können, oder wir stellen unsere Talente anderen zur
Verfügung.
Wenn wir anderen ein Licht sein können, so bemerken wir
gar nicht, dass in uns selbst ein Licht entsteht, und uns erhellt und uns
Freude gibt im Leben.
Gerade der Heilige Geist ist ein sehr kostbarer Begleiter
im Alltag, er gibt uns spontan Dinge ein, die wir befolgen können. Aber er
warnt uns auch vor Sachen, die uns Unheil bringen können.
Auch wenn ich in jungen Jahren, den heiligen Geist nie
richtig fühlen konnte, oder geschätzt hatte, so versuche ich heute, besser auf
ihn zu hören, und mich von ihm führen zu lassen.
Vertrauen sie mir, wenn sie das zulassen, so werden sie
viel Freude verspüren, er ermutigt sie Gutes zu tun.
Während der böse Geist uns nicht ermutigt Gutes zu tun, so
haben wir glücklicherweise die richtigen Hilfsmittel bekommen vom Herrn um das
unterscheiden zu können.
Wenn wir den Herrn befragen, was wir tun sollen, werden
wir, immer eine gute Antwort bekommen.
Wenn sie ein Zeugnis teilen möchten, und sie ein Gedanken
haben, ich sollte das besser nicht tun, oder es passt einfach nicht. So denken
sie sich einfach, wer hat was davon, wenn ich schweige, oder vielleicht kann
dieses Zeugnis jemand der kein Licht sieht im Moment, wieder das Licht
entfachen.
Ich selber liess mich oft davon beeindrucken, und
unterliess oft wichtige Sachen, die mir und anderen vielleicht gut getan
hätten.
Es gibt aber auch Hindernisse, die uns unmöglich zu sein
scheinen, man zweifelt an sich, und man denkt, dass man dies niemals schaffen
würde.
Aber denken sie an die Worte von Christus:
„Denn, amen, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt wie ein
Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort! Und er
wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.“
Wenn wir dem Herrn genug vertrauen, und unser Möglichstes
getan haben, so wird es wirklich passieren, daran glaube ich wirklich, von
ganzem Herzen. Es mag vielleicht nicht immer zu einem Zeitpunkt sein, wenn wir
es gerne hätten, aber es wird so geschehen, wie der Herr es möchte. Weil er
selber viel mehr weiss als wir, und wir vielleicht etwas noch nicht sehen
können, was er sieht.
Aber wenn sie jemandem helfen, oder vor einer grossen
Herausforderung stehen, so vertrauen sie sich dem Herrn voll und ganz an. Er
wird alles tun was in seiner Macht steht, so dass das richtige passieren wird,
wenn sie aber genau dasselbe tun, denn nur so kann der Herr aktiv werden.
Ich dachte auch bei vielen Dingen in meinem Leben, dass
ich das nie schaffe, aber mit der Hilfe und Geduld des Herrn, durfte ich es
schaffen.
Denken sie immer an dieses Senfkorn, was Christus erwähnt
hatte, arbeiten wir alle daran, dass unser Glaube wachsen und reifen kann.
Nutzen wir die Gelegenheiten, und hören auf die Eingebungen des Geistes, es
wird nie unser Schaden sein, wenn wir das tun. Davon gebe ich ihnen mein
Zeugnis, dass die uns immer glücklich machen wird.
Gerade in einer heutigen Welt wo wir oft den ganzen Tag
mit dem Internet verbunden sind, und abgelenkt sind, ist es wichtig die Ruhe zu
finden, und diese leise Stimme zu vernehmen, die uns so hilfreich sein kann.
Es ist manchmal sehr wichtig, dass wir absolute Stille
haben, um Inspiration zu finden. Das soll aber nicht heissen, dass wir diese
von Gott inspirierten Techniken nicht nutzen sollen.
Aber wir sollen in allem das richtige Mass haben, ich
finde es oft erschreckend, wenn ich unterwegs Mütter sehe, die mit ihren
kleinen Kindern unterwegs sind, und diese nur auf ihr Smartphone schauen, und
ihr Kind keines Blickes würdigen.
Oder eben viele ein Kopfhörer tragen, und so sich selber
isolieren, und wir so diese leise Stimme nicht vernehmen können, die uns
ermutigt Gutes zu tun.
Denken wir doch alle an diese Senfkorn, und das wir nie
aufhören, daran zu arbeiten, das es in uns wachsen und reifen können, und sie
die wirkliche und echte Freude im Leben spüren können.
Und vor allem das wir überlegen, wie können wir unsere
Talente anderen zur Verfügung stellen, es wird nie ihr Schaden sein!
In diesem Sinne
Ihr
Rolf Schweizer



