Dies ist keine offizielle Seite der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Montag, 2. Juli 2018

Der Persönliche Austausch mit dem Herrn!


In unserer Kirche hören wir oft Botschaften von Propheten und Aposteln die uns immer inspirieren, oder in der Gemeinde hören wir Ansprachen, was uns inspiriert und ermutigt, in unserem Leben und auf unserem Weg!
Wenn wir mit der Bischofs Schaft sprechen, oder mit Führungsbeamten in der Kirche, und sie uns eine Berufung haben, und sie uns mitteilen, dass sie die Inspiration dazu gehabt haben, es ist dann so, dass wir selber darüber nachdenken sollen, ob wir das tun sollen, es ist unsere Pflicht, dass wir uns mit dem Herrn austauschen!
Gerade in der Generalkonferenz werden wir dazu aufgefordert, immer nachzufragen, ob das wahr ist, oder ob das wirklich der Wille des Herrn ist.
Gerade wenn gewisse Dinge im Moment für einen Menschen passen, aber für den anderen nicht, so ist das wichtig, dass wir uns selbst mit dem Herrn austauschen.
Der Herr verlangt das auch von uns, dass wir uns selbstständig eine Meinung bilden und dann ihn um Rat fragen.
Ich möchte ihnen eine kleine Begebenheit erzählen, ich fing an mit dreizehn zu der Kirche zu kommen, und ich ging dann jeden Sonntag mit meiner Mutter in die Kirche.
Ich ging einfach aus Neugier mit, und wollte einfach sehen, was das ist, muss ich zugeben.
Meiner Mutter gefiel es sehr wieder in die Kirche zu gehen, und wir beide fanden die Leute sehr nett.
So entschieden wir uns in die Kirche zu gehen, ich ging einfach mit, und machte mir nie sehr grosse Gedanken darüber, ob das richtig ist oder nicht.
Ich spürte, dass meine Mutter einen starken Glauben hatte, und sie felsenfest davon überzeugt war, dass dies die richtige Kirche ist.
Dies genügte für mich und dachte, wenn sie das denkt, dann wird es sicher richtig sein. Als es um die Taufe ging, dachte ich Innerlich einen kurzen Moment, dass ich das gar nicht will oder ich mir einfach gar nicht sicher bin, ob ich das wirklich will. Aber es wird sicher richtig sein, und so machte ich es einfach, gerade aus der Hoffnung heraus, das ich sicher auch so einen starken Glauben wie meine Mutter bekommen könnte. Ich tat nie sehr viel dafür, und wenn wir vom Sonntag heimkamen, so stellte ich unbewusst die Kirche in das Regal, und es war abgehakt für mich.
Als aber im Leben die Probleme und der Druck zunahm, und daher mein Glaube geprüft wurde, so spürte ich, so traurig es auch war, das ich gar keinen Glauben hatte, und so verliess ich die Kirche wieder.
Ich spürte nach diesem Erlebnis ganz stark, dass es nie gut ist, wenn wir ohne nachzufragen, einfach alles machen, ohne selber den Wunsch zu haben.
Als ich dann vor einigen Jahren dann austreten wollte, so machte mir der damalige Bischof mir seinen Standpunkt klar, und meinte ich müsse mir das gut überlegen.
Aber durch mein Unwissen, entschied ich mich es noch einmal zu probieren in der Kirche, und mir Zeit zu lassen mit der Entscheidung
Mein Ziel war es einfach, zu wissen ob das wahr ist, und erst dann mich zu entscheiden!
Ich habe es nie bereut, dass ich mich selbst von Herzen dazu entschieden habe, wieder in die Kirche zu gehen, es war mein Wille, und ich spürte dann innerlich, dass es eine gute Entscheidung war und ist, und so durfte ich dankbar ein Zeugnis erhalten!
Erst kürzlich bekam ich den Auftrag wieder zurück in meine alte Gemeinde zu gehen, ich selber spürte kein gutes Gefühl. Man sagte mir, dass es der Wille des Herrn sei. Dies beunruhigte mich zutiefst, ich habe alles vergeben und vergessen, was damals war. Aber dieses schlechte Gefühl liess mich nicht mehr los. Ich befragte den Herrn selbst, und trug ihm meine Bedenken vor, ich bekam die Antwort, dass es der Auftrag sei von dieser Führungsperson, die richtigen Leute für diese Gemeinde zu finden! Ich verstand die Antwort, und spürte dass es für mich besser ist, wenn ich in der Gemeinde bleibe und unabhängig von meiner Mutter, an meinem Glauben arbeiten muss. Ich und meine Eltern sind ein Herz und eine Seele, aber auch meine Mutter forderte mich auf, selbstständig an meinem Glauben zu arbeiten.
Ich habe so gelernt, immer nach solchen Sachen, immer den Herrn zu fragen, und selbst mit ihm zu sprechen, aber auch nach Generalkonferenzen, so wie die Apostel und der Prophet uns aufgefordert haben, dass wir immer beim Herrn fragen, ob das wahr ist!
Wenn wir uns immer selber persönlich mit dem Herrn beraten, und versuchen sein Wille zu erkennen, so können wir gar nicht fehlgeraten!
Ich glaube nicht dass der Herr möchte, dass wir einfach blinden Gehorsam haben, sondern uns innerlich dazu von Herzen entscheiden, und auch nachfragen ob das richtig ist!
In diesem Sinne
Ihr 
Rolf Schweizer











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