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Sonntag, 5. Mai 2019

Welche Krise darf’s denn sein?

Manchmal gibt es eine Phase im Leben die scheint nur aus Schwierigkeiten zu bestehen, man hat den Eindruck, überall wo man hinschaut, gibt nur irgendwelche Krisen oder Sachen die aus dem Ruder laufen.
Man hat das Gefühl, es macht einem verrückt, oder man sieht keinen Weg aus diesen Situationen, man möchte alles hinschmeissen, mit den Worten, ich gebe auf, und kann nicht mehr!
Oder wenn sie am Morgen aufstehen, und sie sind vielleicht schon soweit das sie denken, welche Krise darf’s denn sein?
Es sind manchmal Phasen im Leben, wo es nur Prüfungen zu geben gibt, aber ist es denn so, dass der Herr uns überfordern will, so dass wir uns fühlen wie ein Hamster in einem Laufrad?
Ich glaube nicht, auch wenn es manchmal so zu sein scheint, aber es gibt auch immer ein Licht in einem dunklen Tunnel. Konzentrieren wir uns doch auf den Kernpunkt, Jesus Christus. Der Herr kam auf die Erde um uns zu belehren und uns zu heilen, und uns zu erlösen. Wenn wir die Dinge aus weltlicher Sicht sehen, so kann es manchmal sein, dass man keine Hoffnung mehr hat, oder es ausweglos ist. Aber wenn wir am Herrn festhalten, so gibt er uns immer eine Lösung und einen Weg wie wir aus solchen Situationen kommen.
Oft fragen wir uns auch, wieso tut uns der Herr das an, oder soll ich ihn verlassen, weil es mir einfach reicht? Ich glaube sicher gab es auch solche Gedanken bei ihnen, in schwierigen Situationen, aber ist es nicht genau das was das böse will? Aufgeben, und uns wieder vom guten Weg entfernen, die Sieger sind wir dann aber nicht, dass böse hat so seine Freude, wenn er uns abbringen kann, von dem wahren Ziel.
Der enge und schmale Weg, auf dem wir sind, ist oft schwer, und mühsam, aber wenn sie an eine Schafherde denken, so kann das auch wieder ein Licht sein.
Denken sie an den Schäfer, Jesus Christus, und auch an die anderen Schafe, man hilft einander und man ist da füreinander. Man muss oft auch die Hilfe zulassen, so werden wir erleben, dass uns der Herr eine Hilfe schicken wird.
Sie mag oft nicht so aussehen wie wir uns das vorgestellt haben, aber sie ist wirksam.
Gerade wenn es um das Thema Mobbing geht, ist es oft sehr wichtig, dass man jemand hat, der einfach da ist, mit dem man einfach reden kann, und man das Gefühl hat, nicht alleine zu sein, so kann das ein wahrer Fels in der Brandung sein. Und ich glaube deshalb hat uns der Herr die Betreuung gegeben.
Wir sind für einen Menschen da, wir folgen den Eingebungen des Geistes, und dienen, so erleben wir selbst eine wundersame Heilung, die uns hilft mit solchen Sachen umzugehen.
Mobbing ist oft ein Zeichen von Schwäche, und zeigt einem oft, dass das gegenüber, oft kein Selbstwertgefühl hat. Aber was machen wir wenn das nicht alleine das Problem ist, und vieles dazu kommt, ohne jammern zu wollen, aber da ist man wirklich froh um gute Freunde, oder um diese wertvolle Herde, die uns hilft, und vor allem das man sich wieder wie ein Mensch fühlen darf.
Gerade auch der Leitfaden den wir bekommen haben, hilft uns sehr, dass wir uns Jesus Christus wieder nähern können, und uns auch selber reflektieren können. Aber was ich ihnen sagen muss, man spürt so sehr den Geist Christi, und dieser Geist ist in der Lage alles zu verdrängen, auch wenn sie den Liahona lesen, so erlebe ich auch diesen Effekt. Sie sehen der Herr gibt uns sehr viele Hilfsmittel, wie wir solche Dinge durchstehen können. Auch wenn sie die aktuelle Generalkonferenz lesen oder sich anschauen, so gibt uns das wieder neue Kraft, und diesen wunderbaren inneren Frieden, den man sich mit jemand teilen kann.
Sie sehen der Herr lässt uns nicht alleine, lassen sie sich nicht beirren von dem bösen, er gibt ihnen ein, sie wären Dreck, und alles wäre hoffnungslos. Man solle sich hingeben böses zu tun, denn es habe ja sowieso alles keinen Sinn. Gerade ich weiss wie es sich anfühlt, wenn einem der Geist verlassen hat, und man diesen inneren Frieden nicht mehr hat. Aber ich weiss auch, wie es ist, wenn er wieder da ist, und man sich so geborgen fühlt in der Herde, und man spürt, dass man auf dem Weg ist. Wir alle sind nicht perfekt, aber das ist noch lange kein Grund aufzugeben, nein, wir machen einfach weiter und geben unser bestes. Der Herr wird uns wie ein Schaf helfen, und uns führen und leiten, so wie wir es brauchen. Ich mache oft selbst den Fehler, dass mich materielle Dinge im Moment glücklich machen können, und dass mich das hinwegtäuscht von meinen Sorgen. Aber das alleine hilft einem leider nicht, sondern gerade diese geistige Wärme die einem innerlich guttut, und wenn sie darüber nachdenken über das Leben nach dem Tod, so kann einem das sehr helfen.
Ich gebe ihnen mein Zeugnis, das ich wirklich an Jesus Christus glaube, und das er unser Erlöser ist, auch das wir einen lebendigen Propheten haben, der von Gott inspiriert ist.
Ich glaube daran, dass uns der Herr mit Kraft segnet wenn wir in der Herde bleiben, wir werden es nicht bereuen, auch wenn es noch so verlockend sein mag zu gehen, aber ich selber spüre es klar, dass mir das Evangelium guttut, und ich so wieder ein Weg finden kann, was mir Hoffnung gibt.
Bleiben sie in der Herde, und nutzen sie die Hilfsmittel, und die Betreuung, glauben sie mir, es wird ihnen wirklich helfen, wenn sie sich führen lassen.
In diesem Sinne
ihr 
Rolf Schweizer


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