Lieber
Geschwister,
Ich möchte gerne mit ihnen ein Erlebnis teilen, was
meiner Meinung nach ein sehr gutes Beispiel, für die Kraft und Existenz Gottes
ist.
Wie sie wissen, habe ich seit einiger Zeit einige
Probleme an meinem Arbeitsplatz, die ich kaum noch ertrage. Auch ist es, die
Gewissheit, und all die Jahre mit diesen Erlebnissen, die ich habe, die mich
sehr müde gemacht haben. Ich spürte seit einiger Zeit, wie mich alle Kraft und
Hoffnung verlassen haben. Am Morgen kam ich kaum noch aus dem Bett, und es war
mir, als ob ich eine starke Müdigkeit in mir habe, die man mit Schlaf nicht
mehr beseitigen kann. Am Tag selbst, ging alles nur sehr schwer, selbst der
Mittagsschlaf, stellte sich als enorme Belastung dar, ich konnte auch da, fast
nicht mehr aufstehen. Es war mir als ob es ein Fass ist, das nun einfach voll
war, und wo jeder Tropfen bewirkte, dass es überlief.
Es waren so viele Dinge in letzter Zeit, die mich enorm
geschwächt hatten, ich war sogar zu Müde um zu lesen, man darf dies nie
unterschätzen, wenn man es hat.
Ich machte mir die Mühe um nachzudenken, in ruhigen
Stunden, und ich kam zu dem Ergebnis, dass meine Zeit um war in dieser Firma.
Und ich dringend etwas tun muss, um von dort wegzukommen, auch wenn mich alle
Kraft verlassen hatte, ich liess mich beraten. Man riet mir ich solle eine
Staplerprüfung absolvieren, ich fragte in meiner Firma nach, ob ich dies machen
dürfe. Man nahm dies mit einer absoluten Geringschätzigkeit auf, und man
meinte, man werde sehen. Ich fragte 4 Mal, und ich bekam immer die gleiche
geringschätzige Antwort, bis meine Mutter mir sagte, ich spendiere dir die
Staplerprüfung, melde dich an, Gott segne meine liebe Mutter, für diese Hilfe!
Ich tat es, und in der Firma wunderte man sich, aber ich
wollte es jetzt tun, mit einer solchen Prüfung, wurden einem einige Türen
geöffnet, auch wenn ich sie selber übernahm.
Ich hatte zwar ein ungutes Gefühl, gerade was Prüfungen
anbelangte, war ich nie ein Held, ich versagte oft, wenn es darauf ankam, und
war ein Opfer meiner Nervosität. Aber ich wollte es durchziehen, ich fasste
plötzlich wieder neuen Mut, und mir klar wurde, dass ich es nur so schaffen
kann.
Ich bekam dann den Brief, dass ich nun an der Schule
teilnehmen kann, ich fuhr nach Uzwil, und sah dass auch andere dort warteten.
Der erste Tag, war die theoretische Prüfung, es wurde einem alles genau
erklärt, und man musste genau zuhören. Meine Arbeitskollegen witzelten, dass es
einem fast in den Schoss gelegt werde, aber dem war nicht so. Ich machte mir so
viele Notizen wie möglich, und betete zum Herrn, er möge bei mir sein, und mir
damit helfen. Ich gab alles was ich konnte, dann nahte die Stunde, wir mussten
die Prüfung machen, ich schwitzte wie ein Tier und zitterte, aber ich kreuzte
dann sehr schnell die Antworten an, und am Ende bestand ich die Prüfung.
Ich war so erleichtert, dass ich den ersten Teil
geschafft hatte, aber da kam dann noch die Praxis, die aus drei praktischen
Prüfungen bestand.
Nach ein paar Tagen, fuhr ich wieder nach Uzwil, und fing
an zu üben, am Morgen durfte man mit den Staplern üben. Auch dies stellte sich
heraus, dass dies gar nicht so einfach war, wie ich das gedacht hatte. Der
Prüfer war wirklich sehr nett, und machte sich die Mühe, uns alles in Ruhe
beizubringen. Ich übte, und merkte dass
ich schon noch sehr viele Fehler machte, unbewusst.
Ich war richtig verzweifelt, und betete zum Herrn, er
möge mir doch bitte helfen, weil er doch sehen kann, dass ich es kann.
Der Moment kam und ich musste mit den Staplern die Prüfung
machen, ich war schweissnass, aber da war plötzlich eine Ruhe in mir, die kaum
zu beschreiben war. Ich bestand die Prüfung, und ich war so erleichtert, ich
hatte an diesem Tag 2 Prüfungen abgelegt, und bestanden. Am Abend, war ich so
erschöpft davon, dass mir der Geist riet, sofort schlafen zu gehen, ich
gehorchte auch da.
Ich wusste, ich musste noch eine Prüfung machen, mit
einem Seitenstapler, und diesen kannte ich überhaupt nicht, auch die Steuerung
war mir fremd.
Auch dieser Tag kam, und ich tat mein möglichstes, ich musste mit drei verschiedenen Fahrzeugen üben, und ich tat mich sehr schwer damit. Sie hatten alle eine sehr empfindliche Bedienung, und einige Funktionen, waren mir absolut neu.
Auch dieser Tag kam, und ich tat mein möglichstes, ich musste mit drei verschiedenen Fahrzeugen üben, und ich tat mich sehr schwer damit. Sie hatten alle eine sehr empfindliche Bedienung, und einige Funktionen, waren mir absolut neu.
Ich übte den ganzen Morgen, und bemerkte, dass ich enorme
Mühe hatte damit, ich aber hatte mir einen Tag vorher einen Segen geben lassen,
und der Herr liess mich wissen, dass alles gut kommen werde.
Als der Mittag kam, spürte ich dass ich mich etwas
absondern solle von den andern, da gab es einen, der redete so viel Unsinn,
dass es einem fast schwindelig wurde. Ich setzte mich alleine in ein
Restaurant, und spürte klar, dass ich nur ganz wenig essen soll, so sei ich
weniger nervös, gab mir der Geist ein. Ich gehorchte, und ass nur ganz wenig,
ich versuchte mich einfach zu beruhigen, und auch der Prüfer sagte mir, wenn es
nicht geht, dann kommst du eben nochmal.
Nach dem Mittag durfte man noch ein bisschen üben, und
ich spürte dann klar, welchen Stapler ich nehmen solle. Es war als ob ich ein
wenig fremd gesteuert wurde, ich gehorchte auch da, und dann kam der Moment der
Prüfung. Mein Herz klopfte bis zum Hals, ich dachte schon ich werde verrückt
davon. Ich schwitze wie verrückt, aber auch da, war dann eine Ruhe in mir, die
mich steuerte, und ich mich sehr genau konzentrierte auf das was ich machte.
Ich schaffte es so den Prüfer auszublenden, und ich fuhr um diesen Parcour vor
und rückwärts. Aber ich schaffte es am Ende, und war überglücklich. Ich war
zwar körperlich und physisch am Ende, aber der Herr gab mir so viel Kraft, dass
ich dies schaffen konnte.
Ich glaubte an die Kraft des Herrn, und er enttäuschte
mich nicht, ich habe so gelernt, dass dem Herrn nichts unmöglich ist. Beim nach
Hause fahren, lobsang ich dem Herrn in Gedanken, ich fühlte so eine Freiheit,
so wie ich sie schon sehr lange nicht mehr gespürt habe.
Ich sehe, dass der Herr uns hilft, auf unserem Weg, auch
wenn wir müde sind, so gibt er uns wieder neue Kraft.
Denn ich spürte so klar, dass es so nicht mehr weitergehen
kann, und das dies mein klares Ende war, wenn ich diese nicht mehr ändern kann,
aber wenn ich diese Prüfung habe, so fällt es jetzt leichter, einen Job zu
finden, teilte man mir mit.
Ich danke dem Herrn für seine Hilfe, und ich freue mich
auf meine Zukunft, und hoffe darauf, etwas Ruhe in meinem Leben zu finden, und
geistiges lernen zu dürfen.
Liebe Geschwister, auch wenn es noch so schwer ist, geben
sie nicht auf, und bitten sie den Herrn, lassen sie sich einen Segen geben, und
der Herr wird es in die Hand nehmen und sie werden nicht scheitern.
Eines habe ich gelernt, ich machte mir oft Vorwürfe, dass
der Herr mich nicht liebt, wenn ich so müde bin, aber genau da hat er mir
gezeigt, dass er mich liebt, und mir eingegeben, dass die Ruhe kommen werde,
ich baue auf den Herrn, der mir und uns allen eine solche Ruhe geben kann, so
wie sie uns etwas irdisches nicht geben kann.
In diesem
Sinne
Sinne
Ihr
Rolf Schweizer

