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Montag, 28. März 2022

Das gemeinsame Gebet

 Manchmal kommt es vor im Leben, dass man das Gefühl hat, vollkommen alleine zu sein mit seinem Kummer. Man hat das Gefühl, dass dies Leben es nur auf einem abgesehen hat, ich habe oft das Gefühl, das alles auf mich abzielt oft.

Aber es gibt Zeiten wie diese, wo eben Kriege und Seuchen herrschen, aber auch in der Familie Krankheiten da sind, die eben nicht so schnell heilen, und manche Krankheiten sogar tödlich ausgehen.

Man klammert sich an jedes bisschen Frieden was man bekommen kann, sei es die Natur, oder einfach die wunderbare Tierwelt, die doch so unschuldig und wohltuend ist.

Oft sind viele Menschen damit beschäftigt, Online irgendwelchen Nonsens anzusehen, und so bekommt man oft nicht mit, wenn es jemandem nicht gutgeht. Aber oft gibt es Menschen, da genügt oft auch ein gutes Wort, einfach ein Lächeln, das einem zeigt, dass man nicht alleine ist.

Aber was tun, wenn man einfach alleine ist damit, da hilft oft ein intensives Gebet zum Vater im Himmel. Man versucht oft den richtigen Moment zu erwischen, oder gerade ein ruhiger Augenblick, um mit dem Vater im Himmel zu sprechen. Ich muss wirklich sagen, dass es mich jedes Mal komplett erfüllt mit Freude und Trost, wenn ich dann die Antwort spüren darf. Es ist ein Gefühl der Wärme, wenn einem der Vater im Himmel, signalisiert, dass er eben da ist. Gerade wenn man das Gefühl hat, dass einem alle Menschen vergessen haben, so habe ich oft das Gefühl, wenn ich mit dem Herrn mit meinem Herzen spreche, dass er mich tröstet, und mir Mut macht.

Oft frage ich mich, hat der Herr an die sensiblen Leute gedacht in dieser Zeit, oft wird von einem verlangt, dass man alles einfach irgendwie wegtut, und so tut als ob nichts wäre. Oft gelingt mir das eben nicht, es gibt auch Situationen, wo es einem das Herz bricht.

Ich habe mal in der Pause in der Firma, auf meinem Handy, ein Video gesehen, wo eben, ein kleines Mädchen auf der Strasse geht, weint, und zwei Plastik Taschen in der Hand hat. Und es stand, dass es eben aus der Ukraine geflüchtet war, und auf sich alleine gestellt sei. Da fror mir das Herz, und ich konnte nicht verstehen, dass man den Kindern heutzutage so etwas antut. Als ob wir alle nichts aus der Vergangenheit nichts gelernt hätten, versetzen sie sich mal in die Lage dieses Kindes. Alleine, die Eltern vielleicht nicht mehr am Leben, da kommen mir einfach die Emotionen, es bricht einem komplett das Herz, vielleicht kann es auch sein, dass dies Video gefälscht war, aber das weiss ich nicht.

Als ich nach Hause kam, da unterhielt ich mich mit meiner Mutter, ich spürte eine tiefe Dankbarkeit, dass sie da war. Eine Solche Dankbarkeit, ist für mich kaum in Worte zu fassen, sie war immer da für mich und ich werde immer da sein für sie. Auch sie hatte viele schwere Sachen erlebt in ihrem Leben, es tut ihr auch oft gut, wenn ich ihr zuhöre, und sie spüren kann, dass sie nicht alleine ist.

Ich und sie, haben gerade das Familien Gebet neu entdeckt, gerade wenn ich schwach bin, und nicht weiss, wie ich hochkomme körperlich oder emotional, da hilft mir so ein Gebet.

Wir knien uns auf den Küchenboden, und beten gemeinsam, und danken auch dem Herrn gemeinsam, das gibt mir sehr viel Kraft. Da wo menschliche Dinge eben nicht reichen, oder Medikamente oft nur betäuben, da hilft einem diese Kraft des Gebets sehr. Eine Kraft, wenn man sie zu zweit macht, die dann sogar verstärkt wird, und so beide tröstet.

Ich kann ihnen wirklich ganz von Herzen empfehlen, das Gebet miteinander zu pflegen, und wenn sie alleine sind, so beten sie doch mit Freunden oder ihren Betreuern.
Es hilft wirklich, ich konnte so wieder Licht sehen, wenn wir oft dann den Herrn fragen, ob es wieder besser kommt, und wir dann dieses tiefe und warme Gefühl spüren dürfen, so schöpfen wir neue Hoffnung!

Was nützen mir digitale Medien, die oft irgendwelchen Stumpfsinn parat haben für einem, irgendwelche tanzende Selbstdarsteller auf Plattformen, die oft auch einsam sind, und ebenso hoffen bekannt zu werden. Aber am Ende ist man doch alleine und die Zeit verrinnt einem durch den Fingern, aber nehmen sie sich doch diese Zeit, sitzen sie mit jemandem zusammen, reden sie miteinander, umarmen sie sich, dass hilft mir oft sehr, und vor allem beten sie gemeinsam.

Auch in der Kirche, lassen sie sich führen, oder schenken sie jemandem die Aufmerksamkeit, der einsam oder traurig aussieht, dass kann oft ein sehr grosses Licht sein.

Aber mein Motto wird immer für mich sein, dass war es auch schon als Kind; With a Little Love, you will Survive!

Zu Deutsch, mit einem bisschen Liebe, wirst du überleben!

 

In diesem Sinne,

ihr

Rolf Schweizer






 


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