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Sonntag, 8. März 2015

Die Umkehr



Sicher kennen sie das Gefühl auch in ihrem Leben, es gab oder gibt Dinge die man falsch gemacht hatte im Leben. Man spürte zu diesem Zeitpunkt nicht, wie der Widersacher uns auf einem falschen Weg gebracht hatte. War es ein zu schwacher Glaube, oder war es ein zu starker Einfluss dem wir nicht wiederstehen konnten.
Meistens ist beides die Ursache davon, dass solche Dinge passieren können.
Meistens ist man sich das gar nicht bewusst, man hat dem Glauben den Rücken gekehrt, und scheint es besser zu wissen im Moment. Man meint frei zu sein, oder man spüre so mehr die Freude im Leben. Meist sind diese Freuden nur von kurzer Dauer, und danach kommt immer das grosse Elend, wo man sich nur schwer wieder erholt!
Gerade wenn der Glaube schwach ist, oder gar nicht vorhanden war, ist die Gefahr, dass man falsche Dinge wieder tut, ohne sich um die Folgen zu sorgen.
Es scheint so als ob man am Anfang im lauwarmen Wasser stehen würde, man bemerkt gar nicht, dass das Wasser immer mehr wärmer wird, bis hin zu kochend heiss. Gerade aber wenn es kochend heiss ist, gerade dann bemerkt man es nicht, oder leider erst wenn es fast zu spät ist.
So aber arbeitet der Widersacher, es fängt mit kleinen Dingen an, und steigert sich unbemerkt, man bemerkt dies kaum. Man fängt an, sich daran zu gewöhnen, wenn man schwach im Glaube ist, so bleibt dieser Vorgang leider oft unbemerkt.
Wenn er aber bemerkt wird, und einem bewusst wird, was da vorgefallen war, so beginnt die Schuld einem zu plagen. Das ist aber der erste Schritt der Umkehr, dass einem bewusst ist, was falsch war, und das man davon umkehren will.
Der grösste Fehler den man dabei machen kann ist, wenn man glaubt alles unter den Teppich kehren zu können, und alles wäre verschwunden.
Diese Dinge sind immer präsent, und sind nur verborgen im geheimen.
Wenn man aber den Wunsch bekommt, diese Dinge in Ordnung zu bringen, so braucht das sehr viel Mut, und Kraft, man muss lernen sich dazu zu bekennen.
Gerade dann, wenn man dies tut, und es einem schwer fällt, und man den Eindruck hat, man wird davon erdrückt, oder man mit dem Gedanken spielt aufzugeben.
Gerade dann ist das Gebet, grosse Nächstenliebe und liebevolle Hilfe von anderen, die heiligen Schriften, sehr wichtige Elemente, was einem wieder neue Kraft geben kann.
Man muss dem Vater im Himmel klar seine Fehler eingestehen, und sein bestes Versuchen, diese nicht mehr zu wiederholen.
Wenn man aber umgekehrt ist von seinen Fehlern, und man spüren kann, dass einem vergeben worden ist und die Erleichterung spürt, so ist das wie eine Neugeburt, man fühlt das alte Lasten verschwunden sind, und der Vater im Himmel einem verziehen hat.
Es gibt ein Kapitel im Buch Mormon, das gerade auf dieses Thema passt und was einem wieder ganz neuen Mut geben kann: Alma Kapitel 26
Wenn sie dieses gelesen haben, so spüren sie klar, die grosse Barmherzigkeit des Herrn, es fühlt sich an wie eine Neugeburt sozusagen.
Ich glaube dass sie sicher auch schon sich Gedanken gemacht haben über Umkehr und Glaube, ich spüre das dies ein sehr wichtiges Thema ist, was nie überholt ist.
Regelmässiges Gebet und das Schriften Studium können uns sehr helfen, sie können einem klar beschützen, vor Angriffe des Widersachers. Dieser arbeitet klar, bei jedem Mensch an seinem schwachen Punkt und versucht ihn klar so zu verunsichern und wieder erneut zu treffen. Aber bei wachsenden Glaube, gehen diese Pfeile der Angriffe, so dann ins nichts. Gerade aber wenn man merkt das jemand schwach ist, so denke ich ist das sehr wichtig, das man für einander da ist, und man sich auch ausserhalb der Kirche beistehen kann!

Ich glaube wirklich daran, dass unser Erlöser lebt, ich fühle es, dass ich in der wahren Kirche sein darf, die einem grossen Halt und Trost gibt im Leben, diese Kirche gibt einem auch immer grosse Erkenntnisse im Leben, die einem den Weg weisen.
Wenn wir im Buch Mormon lesen und dabei den Geist spüren, so ist das wirklich etwas sehr wunderschönes, was man einfach nie verlieren möchte, oder es sich wegnehmen lassen will.

Ich wünsche ihnen in diesem Sinne eine neue gute Woche

Ihr

Rolf Schweizer




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