Sicher
kennen sie das Gefühl auch in ihrem Leben, es gab oder gibt Dinge die man
falsch gemacht hatte im Leben. Man spürte zu diesem Zeitpunkt nicht, wie der
Widersacher uns auf einem falschen Weg gebracht hatte. War es ein zu schwacher
Glaube, oder war es ein zu starker Einfluss dem wir nicht wiederstehen konnten.
Meistens
ist beides die Ursache davon, dass solche Dinge passieren können.
Meistens
ist man sich das gar nicht bewusst, man hat dem Glauben den Rücken gekehrt, und
scheint es besser zu wissen im Moment. Man meint frei zu sein, oder man spüre
so mehr die Freude im Leben. Meist sind diese Freuden nur von kurzer Dauer, und
danach kommt immer das grosse Elend, wo man sich nur schwer wieder erholt!
Gerade
wenn der Glaube schwach ist, oder gar nicht vorhanden war, ist die Gefahr, dass
man falsche Dinge wieder tut, ohne sich um die Folgen zu sorgen.
Es
scheint so als ob man am Anfang im lauwarmen Wasser stehen würde, man bemerkt
gar nicht, dass das Wasser immer mehr wärmer wird, bis hin zu kochend heiss.
Gerade aber wenn es kochend heiss ist, gerade dann bemerkt man es nicht, oder
leider erst wenn es fast zu spät ist.
So
aber arbeitet der Widersacher, es fängt mit kleinen Dingen an, und steigert
sich unbemerkt, man bemerkt dies kaum. Man fängt an, sich daran zu gewöhnen, wenn
man schwach im Glaube ist, so bleibt dieser Vorgang leider oft unbemerkt.
Wenn
er aber bemerkt wird, und einem bewusst wird, was da vorgefallen war, so
beginnt die Schuld einem zu plagen. Das ist aber der erste Schritt der Umkehr,
dass einem bewusst ist, was falsch war, und das man davon umkehren will.
Der
grösste Fehler den man dabei machen kann ist, wenn man glaubt alles unter den
Teppich kehren zu können, und alles wäre verschwunden.
Diese
Dinge sind immer präsent, und sind nur verborgen im geheimen.
Wenn
man aber den Wunsch bekommt, diese Dinge in Ordnung zu bringen, so braucht das
sehr viel Mut, und Kraft, man muss lernen sich dazu zu bekennen.
Gerade
dann, wenn man dies tut, und es einem schwer fällt, und man den Eindruck hat,
man wird davon erdrückt, oder man mit dem Gedanken spielt aufzugeben.
Gerade
dann ist das Gebet, grosse Nächstenliebe und liebevolle Hilfe von anderen, die heiligen Schriften,
sehr wichtige Elemente, was einem wieder neue Kraft geben kann.
Man
muss dem Vater im Himmel klar seine Fehler eingestehen, und sein bestes
Versuchen, diese nicht mehr zu wiederholen.
Wenn
man aber umgekehrt ist von seinen Fehlern, und man spüren kann, dass einem
vergeben worden ist und die Erleichterung spürt, so ist das wie eine Neugeburt,
man fühlt das alte Lasten verschwunden sind, und der Vater im Himmel einem
verziehen hat.
Es
gibt ein Kapitel im Buch Mormon, das gerade auf dieses Thema passt und was
einem wieder ganz neuen Mut geben kann: Alma Kapitel 26
Wenn
sie dieses gelesen haben, so spüren sie klar, die grosse Barmherzigkeit des
Herrn, es fühlt sich an wie eine Neugeburt sozusagen.
Ich
glaube dass sie sicher auch schon sich Gedanken gemacht haben über Umkehr und
Glaube, ich spüre das dies ein sehr wichtiges Thema ist, was nie überholt ist.
Regelmässiges
Gebet und das Schriften Studium können uns sehr helfen, sie können einem klar
beschützen, vor Angriffe des Widersachers. Dieser arbeitet klar, bei jedem Mensch
an seinem schwachen Punkt und versucht ihn klar so zu verunsichern und wieder
erneut zu treffen. Aber bei wachsenden Glaube, gehen diese Pfeile der Angriffe,
so dann ins nichts. Gerade aber wenn man merkt das jemand schwach ist, so denke
ich ist das sehr wichtig, das man für einander da ist, und man sich auch ausserhalb der Kirche beistehen
kann!
Ich
glaube wirklich daran, dass unser Erlöser lebt, ich fühle es, dass ich in der
wahren Kirche sein darf, die einem grossen Halt und Trost gibt im Leben, diese
Kirche gibt einem auch immer grosse Erkenntnisse im Leben, die einem den Weg
weisen.
Wenn
wir im Buch Mormon lesen und dabei den Geist spüren, so ist das wirklich etwas
sehr wunderschönes, was man einfach nie verlieren möchte, oder es sich
wegnehmen lassen will.
Rolf Schweizer



