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Montag, 2. März 2015

Geistiger Gedanke - März

Liebe Geschwister,

Vom Samstag, den 28. Feb. bis Sonntag, den 1. März haben unsere Jungen Männer im Rahmen einer “AP-Aktivität” in der Schwägalp ein Iglu gebaut, in welchem sie dann die Nacht verbracht haben. Petra und ich haben so um 22 Uhr noch unseren Timon hinauf gefahren, da er vorher verhindert war. Als wir in dieser wunderschönen klaren und kalten Winternacht dort ankamen, wurden wir bereits von Wolfgang, unserem Junge Männer Leiter mit einer Schar empfangen und via “Lanternli Weg” zum gut versteckten Iglu und dem Lagerplatz geführt. Dort loderte vor dem Schneeiglu ein Lagerfeuer, welches wohltunend wärmte. Im Iglu schliefen einige erschöpfte junge Männer. Das Iglu war genial und der Lagerplatz einladend.
All dies erinnerte mich an meine Zeit, als ich selbst vor über 14 Jahren Junge Männer Leiter war. Damals hatten wir die Idee, ein Iglu zu bauen und es auch tatsächlich, nach gewaltigen Anstrengungen geschafft. Viele der damaligen AP-ler sind heute integere und glaubenstreue, z.T. verheiratete Männer, z.T bereits Papis. Nur um einige zu nennen denke ich an Etienne Eggenberger, Daniel Eggenberger, Samuel Müller, David Escher, Samuel Escher, Tobias Roos, Flurin Duschletta, Jachen Duschletta, Patrick Boos, unseren Marco etc..
Rückblickend wird mir sehr bewusst, was für eine wichtige Rolle, neben den Evangeliumsklassen, der Sonntagschule und sonstigen Belehrungen die Aktivitäten sind. Hier bietet sich eine Plattform, wo unsere jungen Mitglieder sich auch ganz ungezwungen und kollegial begegnen können.
Spezielle Unternehmungen, wie etwa Iglu bauen und gemeinsam Schnee und Kälte trotzen , machen nicht nur unheimlich Spass, sie verbinden auch auf eine ganz besondere Art und Weise. Es entsteht in der Tat eine Gemeinschaft, eine Bruderschaft, was diese jungen Menschen nochmals motiviert gemeinsam, respektive gestärkt in dieser Welt zu bestehen. Man fühlt sich dann als junges Mitglied nicht so sehr alleine mit seinen Überzeugungen und seinen Idealen. In solchen Aktivitäten kann man lernen, das Evangelium im eigentlichen, weltlichen Leben anzuwenden. Primär im”geschützten Rahmen” d.h. unter Gleichgesinnten und ohne Einfluss von schädlichen Gedanken oder Substanzen.
Ich gratuliere unserer Junge Männer Leitung zu dieser Aktivität und möchte mich gleichzeitig für Ihr Engagement und Ihren Einsatz bedanken. Unseren jungen Männern möchte ich meinen Respekt und meine Liebe bekunden.
Wir alle, und ich bin überzeugt, dass ich für die gesamte Gemeinde sprechen darf, sind stolz auf unsere jungen Mitglieder, seien es junge Damen oder junge Männer. Bitte bleibt so glaubensstark und dem Evangelium treu, es lohnt sich auf jeden Fall.

Armin Lechmann








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