Dies ist keine offizielle Seite der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Mittwoch, 1. April 2015

Geistiger Gedanke - April

Die Begeisterung für das Studium der Hl. Schriften
und offiziellen Publikationen der Kirche


Für die Auswahl eines Themas eines Artikels können verschiedene Methoden angewendet werden. So liess ich mir Vorschläge von Barcelona geben, nämlich Solidarität (Gemeinschaftsgeist) und Ausdauer.
Die Hohepriester sind bedingt weniger jung und deshalb neuen Herausforderungen ausgesetzt. Durch die vielen Jahre der Treue in der Kirche sind die Schriften geläufiger und verschiedene wichtige Schriftstellen sind in guter Erinnerung. Daher ist die Frage, wie das Studium in den Schriften nach vielen Jahren immer noch interessant und motivierend sein kann, sehr aktuell. Durch das mehrmalige Lesen der Hl. Schriften (am ehesten das Buch Mormon + L&B) sind viele Gedanken gemacht worden und das Leben danach ausgerichtet.
Was nun das Studium der Hohepriester bezüglich Begeisterung beeinflussen kann, gilt natürlich auch für alle anderen Geschwister, inklusive die jungen Geschwister.
Wir alle sind heute dank unter anderem den Medien mit vielen Lehrmeinungen, politischen Ansichten, Philosophien und toleranten Gesetzen konfrontiert, die es uns nicht immer leicht machen, die gewünschte Solidarität untereinander zu verspüren. Mormon erwähnt bei den Söhnen Mosiahs, dass sie ein gesundes Verständnis hatten und eifrig in den Schriften forschten, um das Wort Gottes zu kennen (Alma 17:2). Zudem fasteten und beteten sie viel (Alma 1/:9). Um »habe das schon ein paar Mal gelesen« vorzubeugen, empfiehlt es sich, z.B. das Buch Mormon in einer anderen Sprache zu lesen. Vielleicht wiedereinmal in der Sprache des Missions-Landes, wo man gedient hat, oder um die englische Sprache zu üben. Meine Erfahrung ist, dass ich immer wieder in der spanischen Sprache auf Stellen stosse, die mich jetzt sehr beschäftigen, die ich vorher schon ein paar Mal gelesen habe.
Als Beispiel möchte ich Alma 14 erwähnen. Die Richterzeit war gerade mal 10 Jahre alt, als der oberste Richter im Land Ammoniha die Todesstrafe für Frauen + Kinder veranlasste, die den Glauben von Alma und Amulek annahmen. Die Todesstrafe bei den Nephiten wurde aber grundsätzlich nur für Verbrechen ausgesprochen (Alma 1: 13 - 15).
Inspiration ist die Antwort auf eine ehrliche inbrünstige Frage. So habe ich mich lange mit diesem Thema beschäftigt und erinnerte mich schlussendlich, dass 1933 und die folgenden Jahre in Deutschland ebenfalls eine Volksgruppe auf ähnliche Weise verfolgt wurde, obwohl das Gesetz es eigentlich nicht zuliess.
Querverweise sind auch nach mehrjährigem Studium möglich und hilft uns, das Erinnerungsvermögen zu stärken, wichtig ganz beonders im forgeschrittenen Alter. Wie vieles anderes, braucht es Ausdauer, der Herausforderung, die Schriften zu studieren, gerecht zu werden.
Das Wissen der Schriften und gesundes Verständnis sind eine Bereicherung unserer Gemeinschaft und fördert die Solidarität, eine Bereicherung für die Klassen und für Neubekehrte.

Gez. für die Hohepriester-Gruppe:

Richard Abderhalden

ABONNIEREN DER ELEKTRONISCHEN GEMEINDEZEITUNG

Bitte hier die E-Mail-Adresse eingeben:

Die Bestätigungs-E-Mail wird zugestellt von FeedBurner