Oft passiert es mir, dass man nach Hause
kommt, und man glaubt, dass einem der Boden unter den Füssen weggezogen ist.
Man weiss gar nicht mehr, wo man steht, oder man hat den Eindruck, dass einem
alles irgendwie Zuviel ist. Mir passiert das in letzter Zeit sehr oft, und dann
braucht man wieder einiges, um sich wieder zu besinnen zu können. Man sitzt
zusammen in der Familie, und redet über Probleme, man denkt, dass man nur noch
umgeben ist von solchen Sachen, und man verliert, etwas die Bodenhaftung!
Auch wenn man Zuviel Meldungen im
Internet Beachtung schenkt, oft sind diese Meldungen negativ, und vollkommen
übertrieben. Sie ziehen einem herunter, und gut tut es einem nicht, nicht ein
kleines bisschen, man denkt für sich, lebt man denn nur noch in extremen? Man
wünscht sich insgeheim, ein kleines bisschen heile Welt, wo alles bunt und
schön ist, und es keinen Hass oder Krankheiten gibt.
Aber das gibt es leider nicht, trotzdem
gibt es eine Möglichkeit, um eben Ruhe zu erlangen! Wenn die Welt nur Hass und
Unfriede für einen parat hat, so vertraue ich dem Herrn, wenn ich ihn darum
bitte, dass er auch ein kleines bisschen Liebe und Friede mir geben kann. Nicht
nur mir, man wünscht sich, dass sich diese Liebe über das ganze Haus ausgiesst.
Sie soll grenzenlos spürbar sein, und alles was nicht gut ist, in diesem
Moment, wird verjagt.
Ich bitte den Herrn oft, bei uns zu
Besuch zu kommen, und wenn ich mir Mühe gebe, so kommt er auch, und man fühlt,
da ist doch eine Ruhe, die ist nicht von dieser Welt.
Gerade auch wenn ich einen bewegten Tag
habe, und mich oft auch wieder die gute alte Panik besucht, und ich von vielen
Ängsten heimgesucht werde, so frage ich still in mich hinein, bist du da?
Da lässt es mich manchmal erzittern, und
ein schönes Gefühl in meinem Herzen, macht sich bemerkbar, dies lässt mich
spüren, dass da der Vater im Himmel da ist, der an einem spüren lässt, er ist
da, wie ein Vater für seinen Sohn oder Tochter da ist. Man blendet die Welt
aus, man lässt ihn eintreten, in unser Haus, in unser Herz, und wir freuen uns
wenn er kommt.
Gerade in diesen Zeiten, muss ich mich
oft besinnen, und in Ruhe ihn fragen, bist du da? Und ich kann und darf ihnen
sagen, er ist da, da entfährt es mir in meinen Gedanken, Gottseidank.
Auch da spüre ich eine innere tiefe
Freude, die alles böse verdrängen kann, all den Hass oder Unfriede, was einem
bewegt hat, oder auch die extreme Panik, sie werden und können verdrängt
werden, durch die Liebe und die Anwesenheit des Herrn.
Wenn sie den Herrn darum bitten, er
solle doch zu ihnen zu Besuch kommen, so wird er kommen, wenn sie es wollen,
das ist für mich etwas Unbezahlbares geworden.
Gerade ich, habe oft eine Riesen Panik,
oder ich habe dauernd den Eindruck, dass etwas nicht stimmt, so frage ich oft
still, bist du da?
Und immer darf ich ein gutes und warmes
Gefühl spüren, was mich wissen lässt, das der geliebte Vater im Himmel, da ist,
und ich keinen Grund habe, diese furchtbare Angst, oder Traurigkeit zu haben.
Nach diesem Gefühl, kommen dann auch
Eingebungen, wo ich dann spüren kann, was ich tun kann, oder wenn es jemand
gibt in meiner Nähe, die jetzt gleich dieses Gefühl auch brauchen, so versuche
ich auch, dann da zu sein. So wenn diese Person fragen wird, bist du da? So
kann ich sagen, ja, ich bin doch da. Gerade in diesen Zeiten, ist es wichtig
für mich, wenn man sich bewusst wird, wer sind meine Freunde, wer ist alles
meine Familie, und wenn man sich bewusst wird, was man eigentlich hat.
Aber dieses innere tiefe Gefühl, lässt
mich auch hoffen, auf etwas, was kommen wird, was ewig ist, etwas was einmal
nicht vergehen wird, und wo es keine Angst oder Panik gibt. Gerade wenn ich mir
vorstelle, wenn ich neben Christus sitzen könnte, dann wüsste ich sofort, dass
ich keinen Grund habe, zur Panik! Dieses Gefühl hilft mir im Alltag, zu wissen
und zu spüren, dass alles irgendwann gut kommen wird. Der Herr möchte bestimmt,
dass wir uns auch freuen im Leben, und dass dies Leben nicht nur ein Problem
Marathon ist, und man quasi froh ist, wenn man es hinter sich hat. Wenn sie
sich umschauen, vielleicht erkennen sie auch jemanden, der sie fragt, bist du
da? Geben sie dieser Person etwas von ihrer Zeit, wenn eine solche Person
spürt, dass sie da sind, so kann das ein grosses Licht sein, was sie und diese
Person gleichermassen spüren können.
Wenn ein solches Gefühl entsteht, dann
muss das böse weichen, weil das Licht von Gott kommt, und das böse eben nach Dunkelheit
strebt.
Das Böse möchte nicht, dass sie sich um
andere kümmern, oder dass sie regelmässig beten, oder ihn einladen zu sich nach
Hause.
Es gibt vieles was ich bestimmt noch
lernen muss, und auch einiges an Fehlern was ich noch bewältigen muss, aber
eines weiss ich, dass ich nicht aufgebe, und weiter machen möchte, ein Licht zu
sein, für alle die es brauchen, oder Menschen die danach suchen.
Denken sie doch mal ein bisschen spontan
nach, wem sie ein Licht sein können, oft ist es oft eine Kleinigkeit. Man hört
ihnen zu, oder man schenkt, einer Person spontan etwas, das kann etwas wunderschönes sein, was einem auch
selber wieder erhellt, und alles dunkle verdrängen kann.
Ich möchte ihnen alles Gute wünschen,
und hoffen, dass sie auch ein Licht sein können, oder dass sie auch ja sagen
können, wenn sie gefragt werden, bist du da?
In diesem Sinne
ihr
Rolf Schweizer
Rolf Schweizer

Dieses alte Foto, wurde übrigens von meinem Urgrossvater gemacht um 1910, hier auf dem Bild sehen sie, das Waldbach Viadukt, dass zu dieser Zeit gerade fertiggestellt wurde, wenn man genauer hinsieht, so erkennt man, dass der Waldbach in Hoffeld, ganz anders ausschaute als heute, und es noch einige Häuser mehr hatte, als heute!


