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Sonntag, 9. August 2020

Bist du da?


Oft passiert es mir, dass man nach Hause kommt, und man glaubt, dass einem der Boden unter den Füssen weggezogen ist. Man weiss gar nicht mehr, wo man steht, oder man hat den Eindruck, dass einem alles irgendwie Zuviel ist. Mir passiert das in letzter Zeit sehr oft, und dann braucht man wieder einiges, um sich wieder zu besinnen zu können. Man sitzt zusammen in der Familie, und redet über Probleme, man denkt, dass man nur noch umgeben ist von solchen Sachen, und man verliert, etwas die Bodenhaftung!
Auch wenn man Zuviel Meldungen im Internet Beachtung schenkt, oft sind diese Meldungen negativ, und vollkommen übertrieben. Sie ziehen einem herunter, und gut tut es einem nicht, nicht ein kleines bisschen, man denkt für sich, lebt man denn nur noch in extremen? Man wünscht sich insgeheim, ein kleines bisschen heile Welt, wo alles bunt und schön ist, und es keinen Hass oder Krankheiten gibt.
Aber das gibt es leider nicht, trotzdem gibt es eine Möglichkeit, um eben Ruhe zu erlangen! Wenn die Welt nur Hass und Unfriede für einen parat hat, so vertraue ich dem Herrn, wenn ich ihn darum bitte, dass er auch ein kleines bisschen Liebe und Friede mir geben kann. Nicht nur mir, man wünscht sich, dass sich diese Liebe über das ganze Haus ausgiesst. Sie soll grenzenlos spürbar sein, und alles was nicht gut ist, in diesem Moment, wird verjagt.
Ich bitte den Herrn oft, bei uns zu Besuch zu kommen, und wenn ich mir Mühe gebe, so kommt er auch, und man fühlt, da ist doch eine Ruhe, die ist nicht von dieser Welt.
Gerade auch wenn ich einen bewegten Tag habe, und mich oft auch wieder die gute alte Panik besucht, und ich von vielen Ängsten heimgesucht werde, so frage ich still in mich hinein, bist du da?
Da lässt es mich manchmal erzittern, und ein schönes Gefühl in meinem Herzen, macht sich bemerkbar, dies lässt mich spüren, dass da der Vater im Himmel da ist, der an einem spüren lässt, er ist da, wie ein Vater für seinen Sohn oder Tochter da ist. Man blendet die Welt aus, man lässt ihn eintreten, in unser Haus, in unser Herz, und wir freuen uns wenn er kommt.
Gerade in diesen Zeiten, muss ich mich oft besinnen, und in Ruhe ihn fragen, bist du da? Und ich kann und darf ihnen sagen, er ist da, da entfährt es mir in meinen Gedanken, Gottseidank.
Auch da spüre ich eine innere tiefe Freude, die alles böse verdrängen kann, all den Hass oder Unfriede, was einem bewegt hat, oder auch die extreme Panik, sie werden und können verdrängt werden, durch die Liebe und die Anwesenheit des Herrn.
Wenn sie den Herrn darum bitten, er solle doch zu ihnen zu Besuch kommen, so wird er kommen, wenn sie es wollen, das ist für mich etwas Unbezahlbares geworden.
Gerade ich, habe oft eine Riesen Panik, oder ich habe dauernd den Eindruck, dass etwas nicht stimmt, so frage ich oft still, bist du da?
Und immer darf ich ein gutes und warmes Gefühl spüren, was mich wissen lässt, das der geliebte Vater im Himmel, da ist, und ich keinen Grund habe, diese furchtbare Angst, oder Traurigkeit zu haben.
Nach diesem Gefühl, kommen dann auch Eingebungen, wo ich dann spüren kann, was ich tun kann, oder wenn es jemand gibt in meiner Nähe, die jetzt gleich dieses Gefühl auch brauchen, so versuche ich auch, dann da zu sein. So wenn diese Person fragen wird, bist du da? So kann ich sagen, ja, ich bin doch da. Gerade in diesen Zeiten, ist es wichtig für mich, wenn man sich bewusst wird, wer sind meine Freunde, wer ist alles meine Familie, und wenn man sich bewusst wird, was man eigentlich hat.
Aber dieses innere tiefe Gefühl, lässt mich auch hoffen, auf etwas, was kommen wird, was ewig ist, etwas was einmal nicht vergehen wird, und wo es keine Angst oder Panik gibt. Gerade wenn ich mir vorstelle, wenn ich neben Christus sitzen könnte, dann wüsste ich sofort, dass ich keinen Grund habe, zur Panik! Dieses Gefühl hilft mir im Alltag, zu wissen und zu spüren, dass alles irgendwann gut kommen wird. Der Herr möchte bestimmt, dass wir uns auch freuen im Leben, und dass dies Leben nicht nur ein Problem Marathon ist, und man quasi froh ist, wenn man es hinter sich hat. Wenn sie sich umschauen, vielleicht erkennen sie auch jemanden, der sie fragt, bist du da? Geben sie dieser Person etwas von ihrer Zeit, wenn eine solche Person spürt, dass sie da sind, so kann das ein grosses Licht sein, was sie und diese Person gleichermassen spüren können.
Wenn ein solches Gefühl entsteht, dann muss das böse weichen, weil das Licht von Gott kommt, und das böse eben nach Dunkelheit strebt.
Das Böse möchte nicht, dass sie sich um andere kümmern, oder dass sie regelmässig beten, oder ihn einladen zu sich nach Hause.
Es gibt vieles was ich bestimmt noch lernen muss, und auch einiges an Fehlern was ich noch bewältigen muss, aber eines weiss ich, dass ich nicht aufgebe, und weiter machen möchte, ein Licht zu sein, für alle die es brauchen, oder Menschen die danach suchen.
Denken sie doch mal ein bisschen spontan nach, wem sie ein Licht sein können, oft ist es oft eine Kleinigkeit. Man hört ihnen zu, oder man schenkt, einer Person spontan etwas, das kann  etwas wunderschönes sein, was einem auch selber wieder erhellt, und alles dunkle verdrängen kann.

Ich möchte ihnen alles Gute wünschen, und hoffen, dass sie auch ein Licht sein können, oder dass sie auch ja sagen können, wenn sie gefragt werden, bist du da?

In diesem Sinne
ihr
Rolf Schweizer




Dieses alte Foto, wurde übrigens von meinem Urgrossvater gemacht um 1910, hier auf dem Bild sehen sie, das Waldbach Viadukt, dass zu dieser Zeit gerade fertiggestellt wurde, wenn man genauer hinsieht, so erkennt man, dass der Waldbach in Hoffeld, ganz anders ausschaute als heute, und es noch einige Häuser mehr hatte, als heute!






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