Es
gibt manchmal Zeiten, oder Ereignisse die für einem selber verstörend sind,
manche Leute reagieren darauf unterschiedlich. Dem einem macht es nichts aus,
dem anderen geht es direkt in das Herz hinein. Man kann sich vielleicht einen
Schutz aneignen mit den Jahren, aber man kommt oft in eine Situation, die einem
einfach Zuviel ist im Moment. Man erlebt wie ein Schockzustand, das Herz pocht,
man verliert den Appetit, man ist unfähig sich zu bewegen, man fühlt sich wie
gelähmt in diesem Augenblick. Gerade sensible Menschen wissen wovon ich
spreche, es passieren Dinge, die einem sehr schlimm vorkommen in diesem Augenblick,
aber dann eigentlich nicht so schlimm sind. Nur im Herzen selbst, da ist oft
auch ein Schrecken oder ein Schock der leider wirksam ist. Ich erlebe das
leider sehr oft in meinem Leben, man ist auf viele Dinge sehr sensibel, und man
reagiert dementsprechend.
In
diesem Augenblick, scheint dies ein unüberwindbares Hindernis zu sein, man
glaubt sogar, dass man lieber Tod sei, als dies durchstehen zu müssen.
Aber
dann wenn wir Glauben haben, so glauben wir, dass es einen Vater im Himmel
gibt, es gibt auch seinen Sohn, Jesus Christus, und auch den heiligen Geist,
sie alle handeln alle wie eines, wie ein dreiblättriges Kleeblatt. In einer
solchen Situation, da möchte ich zum Vater im Himmel beten, und da fühle ich
dann, dass man nicht alleine ist in diesem Moment. Der Vater im Himmel hat
bestimmt, manche Menschen sensibel gemacht, so dass diese Gefühle fühlen
können, die andere nicht fühlen können, oder Dinge empfinden, die für andere
wichtig sind. Es mag viele Gründe haben, warum Menschen sensibel sind, aber das
kann auch eine Belastung sein, aber auch gerade in der Familie ist es oft
wichtig, das man miteinander redet, man gibt einem durch kleine Gesten das
Gefühl, dass man nicht alleine ist. Auch gute Freunde, wo ich dankbar erkennen
darf, dass ich welche haben darf, manche sind sogar Seelen Verwandte, und das
ist ein wertvolles Gefühl, wenn man in dieser Situation das erkennen kann.
Ich
betete zum Vater im Himmel, er möge doch bei mir sein, und mich den Geist
spüren lassen, so wie ich es jetzt dringend brauche.
Ich
hatte eigentlich nicht die Kraft in die Versammlung zu gehen, aber ich spürte
dass ich gehen sollte, auch meine Mutter ermutigte mich zu gehen. Also ging ich
dahin, und setzte mich hin, und merkte, dass es mir sehr gut tat.
Die
Versammlung begann, und ich bemerkte, dass da ein warmes Gefühl in meinem
Herzen zu spüren war, besonders beim Abendmahl, machte es sich so intensiv
bemerkbar, in den folgenden Ansprachen kämpfte ich mit den Tränen, weil es mich
einfach intensiv berührte. Auch die Musik, drang tief in mein Herz, ich war so
erfüllt davon, dass ich dann spüren durfte, das dies jetzt wie Medizin war für
mich, eine Medizin die Gott mir eingegeben hatte.
Ich
bin dankbar, dass der Herr mir viele Freunde und meine Familie gegeben hatte,
ich bin überaus dankbar, für dieses wiederhergestellte Evangelium, das wirklich
eine Erfüllung ist in unser aller Leben.
Ich
glaube daran, dass wir alle bestimmt wieder in den Tempel gehen können, und etwas
Wichtiges machen können. Vielleicht werden wir irgendwann verstehen, warum es
diesen Virus geben musste. Aber eines ist immer sehr wichtig, schauen sie gut
auf den heiligen Geist, schauen sie, dass sie ihn immer bei sich haben, ich bin
dem Herrn, mit Herz und Seele dankbar für diesen guten Begleiter, der immer da
ist für uns alle, wenn wir ihn bitten, und wenn er sich wohlfühlt bei uns!
Ich
bin sehr dankbar für gute Freunde und Seelenverwandte, die eine Erfüllung in
meinem Leben sind, ich bin dankbar für eine gute Familie, die so wie sie ist,
gut ist, und für die ich wirklich sehr dankbar bin.
Tragen
sie Sorge zu ihren liebsten, pflegen sie ihre Beziehung zu Gott, und zu
Christus, beten sie um den Wertvollen Heiligen Geist, wo ich aus Dankbarkeit
fast keine passende Worte finde, aber tief in meinem Herzen, weiss der Herr,
was ich sagen möchte.
Lassen
sie sich nicht durch die Stürme des Lebens verwirren, bleiben sie an der
Stange, es lohnt sich wirklich.
Ich
gebe ihnen mein Zeugnis, dass wir wirklich in der wahren Kirche Gottes sind,
und das sie uns wirklich wie ein Fels in der Brandung ist, in unserem Leben!
Und das all diese Hilfsmittel und Begleiter, ein wichtiger Bestandteil sind,
auf unseren Weg, der Herr weiss genau was manche Menschen brauchen, ein anderer
braucht vielleicht das wieder mehr, ein anderer wieder etwas anderes. Aber man
ist nie alleine, und das ist ein gutes Gefühl in diesem Moment, und gerade
durch solche Erinnerungen werden mir solche Dinge wieder bewusst!
In diesem Sinne
Ihr
Rolf Schweizer




