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Montag, 31. August 2020

Die Kraft des Stillen Begleiters


Es gibt manchmal Zeiten, oder Ereignisse die für einem selber verstörend sind, manche Leute reagieren darauf unterschiedlich. Dem einem macht es nichts aus, dem anderen geht es direkt in das Herz hinein. Man kann sich vielleicht einen Schutz aneignen mit den Jahren, aber man kommt oft in eine Situation, die einem einfach Zuviel ist im Moment. Man erlebt wie ein Schockzustand, das Herz pocht, man verliert den Appetit, man ist unfähig sich zu bewegen, man fühlt sich wie gelähmt in diesem Augenblick. Gerade sensible Menschen wissen wovon ich spreche, es passieren Dinge, die einem sehr schlimm vorkommen in diesem Augenblick, aber dann eigentlich nicht so schlimm sind. Nur im Herzen selbst, da ist oft auch ein Schrecken oder ein Schock der leider wirksam ist. Ich erlebe das leider sehr oft in meinem Leben, man ist auf viele Dinge sehr sensibel, und man reagiert dementsprechend.
In diesem Augenblick, scheint dies ein unüberwindbares Hindernis zu sein, man glaubt sogar, dass man lieber Tod sei, als dies durchstehen zu müssen.
Aber dann wenn wir Glauben haben, so glauben wir, dass es einen Vater im Himmel gibt, es gibt auch seinen Sohn, Jesus Christus, und auch den heiligen Geist, sie alle handeln alle wie eines, wie ein dreiblättriges Kleeblatt. In einer solchen Situation, da möchte ich zum Vater im Himmel beten, und da fühle ich dann, dass man nicht alleine ist in diesem Moment. Der Vater im Himmel hat bestimmt, manche Menschen sensibel gemacht, so dass diese Gefühle fühlen können, die andere nicht fühlen können, oder Dinge empfinden, die für andere wichtig sind. Es mag viele Gründe haben, warum Menschen sensibel sind, aber das kann auch eine Belastung sein, aber auch gerade in der Familie ist es oft wichtig, das man miteinander redet, man gibt einem durch kleine Gesten das Gefühl, dass man nicht alleine ist. Auch gute Freunde, wo ich dankbar erkennen darf, dass ich welche haben darf, manche sind sogar Seelen Verwandte, und das ist ein wertvolles Gefühl, wenn man in dieser Situation das erkennen kann.
Ich betete zum Vater im Himmel, er möge doch bei mir sein, und mich den Geist spüren lassen, so wie ich es jetzt dringend brauche.
Ich hatte eigentlich nicht die Kraft in die Versammlung zu gehen, aber ich spürte dass ich gehen sollte, auch meine Mutter ermutigte mich zu gehen. Also ging ich dahin, und setzte mich hin, und merkte, dass es mir sehr gut tat.
Die Versammlung begann, und ich bemerkte, dass da ein warmes Gefühl in meinem Herzen zu spüren war, besonders beim Abendmahl, machte es sich so intensiv bemerkbar, in den folgenden Ansprachen kämpfte ich mit den Tränen, weil es mich einfach intensiv berührte. Auch die Musik, drang tief in mein Herz, ich war so erfüllt davon, dass ich dann spüren durfte, das dies jetzt wie Medizin war für mich, eine Medizin die Gott mir eingegeben hatte.
Ich bin dankbar, dass der Herr mir viele Freunde und meine Familie gegeben hatte, ich bin überaus dankbar, für dieses wiederhergestellte Evangelium, das wirklich eine Erfüllung ist in unser aller Leben.
Ich glaube daran, dass wir alle bestimmt wieder in den Tempel gehen können, und etwas Wichtiges machen können. Vielleicht werden wir irgendwann verstehen, warum es diesen Virus geben musste. Aber eines ist immer sehr wichtig, schauen sie gut auf den heiligen Geist, schauen sie, dass sie ihn immer bei sich haben, ich bin dem Herrn, mit Herz und Seele dankbar für diesen guten Begleiter, der immer da ist für uns alle, wenn wir ihn bitten, und wenn er sich wohlfühlt bei uns!
Ich bin sehr dankbar für gute Freunde und Seelenverwandte, die eine Erfüllung in meinem Leben sind, ich bin dankbar für eine gute Familie, die so wie sie ist, gut ist, und für die ich wirklich sehr dankbar bin.
Tragen sie Sorge zu ihren liebsten, pflegen sie ihre Beziehung zu Gott, und zu Christus, beten sie um den Wertvollen Heiligen Geist, wo ich aus Dankbarkeit fast keine passende Worte finde, aber tief in meinem Herzen, weiss der Herr, was ich sagen möchte.
Lassen sie sich nicht durch die Stürme des Lebens verwirren, bleiben sie an der Stange, es lohnt sich wirklich.
Ich gebe ihnen mein Zeugnis, dass wir wirklich in der wahren Kirche Gottes sind, und das sie uns wirklich wie ein Fels in der Brandung ist, in unserem Leben! Und das all diese Hilfsmittel und Begleiter, ein wichtiger Bestandteil sind, auf unseren Weg, der Herr weiss genau was manche Menschen brauchen, ein anderer braucht vielleicht das wieder mehr, ein anderer wieder etwas anderes. Aber man ist nie alleine, und das ist ein gutes Gefühl in diesem Moment, und gerade durch solche Erinnerungen werden mir solche Dinge wieder bewusst!


In diesem Sinne
Ihr
Rolf Schweizer





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